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Die zwölfte Auflage des Traunsteiner Halbmarathons soll nach zwei Jahren Corona-Pause am 8. Mai endlich über die Bühne gehen. (Foto: Weitz)

Gute Nachrichten: Am Muttertag wird in Traunstein wieder gelaufen

Gute Nachrichten für die Laufbegeisterten in der Region! 2020 und 2021 konnte der Traunsteiner Halbmarathon coronabedingt ja nicht stattfinden, nun soll es in wenigen Wochen aber endlich wieder soweit sein und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren! »Wir sind optimistisch, dass der Lauf in diesem Jahr wieder stattfinden kann«, gibt Organisator Helmut Otillinger vom TV Traunstein in einem Gespräch mit unserer Sportredaktion bekannt. Allerdings könne es sein, dass die beliebte Veranstaltung nicht so wie gewohnt über die Bühne gehen kann. »Wir müssen abwarten, wie am Wettkampftag dann die Corona-Regeln sein werden«, sagt Otillinger.


Fest steht, dass das Rennen wieder am Muttertag über die Bühne gehen wird – sprich: am Sonntag, 8. Mai! Neben dem Halbmarathon wird es auch wieder einen 12-km-Lauf geben. Start und Ziel der beiden Läufe ist am Traunsteiner Stadtplatz. Der Startschuss für den Halbmarathon fällt um 10.10 Uhr. Vom Stadtplatz geht's runter zur Traun, dann führt die Strecke auf befestigten, aber nicht asphaltieren Wegen Richtung Siegsdorf. Am Schwimmbad in Siegsdorf wird umgedreht, dann geht's für die Läufer zurück Richtung Traunstein und weiter nach Empfing. Dort wartet gegen Ende des Rennens noch eine Herausforderung: Es geht steil eine Treppe rauf. An der Panzerstraße dreht das Rennen dann erneut und es geht zurück Richtung Ziel am Traunsteiner Stadtplatz.

Die Läufer des Traunsteiner 12ers werden am Wettkampftag 20 Minuten später als der Hauptlauf auf die Reise geschickt – also um 10.30 Uhr. Die Athleten laufen auch hier entlang der Traun auf der Strecke des Halbmarathons Richtung Siegsdorf. Die Sportler drehen dann ebenfalls am Siegsdorfer Schwimmbad um und dann geht's für sie bereits Richtung Ziel am Stadtplatz.

Dort wartete bei vergangenen Auflagen immer traditionell ein Kuchenbüfett auf die Athleten. Helmut Otillinger ist diesbezüglich aber noch skeptisch, dass man das wieder in der Form anbieten darf. Aber der TV Traunstein, der den Lauf bereits zum zwölften Mal zusammen mit Sport Praxenthaler organisiert, hat bereits einen Plan B in der Tasche. Sollte das Büfett aus Corona-Gründen nicht erlaubt sein, »wird es für jeden Läufer ein Packerl im Ziel geben«, verspricht Otillinger.

Das Organisationsteam war übrigens auch die vergangenen beiden Jahre immer motiviert, den Lauf wieder zu organisieren. »Wir wollten unbedingt, dass es weitergeht«, sagt der Organisator. Schließlich sei es die größte Laufveranstaltung in Traunstein und »die Resonanz war immer gut und sie ist auch immer mehr geworden – und das spornt uns auch immer wieder aufs Neue an«.

Das Anmeldefenster ist übrigens auch schon geöffnet und die ersten rund 60 Anmeldungen sind bereits eingegangen. Die Begeisterung für den Traunsteiner Halbmarathon scheint also ungebrochen zu sein. Jetzt hofft Helmut Otillinger auch noch darauf, dass seine Helfer wieder mit am Bord sein werden.

Anmelden kann man sich bis 6. Mai, 17 Uhr, auf der neu gestalteten Internseite des Laufs oder auch direkt bei Sport Praxenthaler (Maximilianstraße 9 in Traunstein). Nachmeldungen werden bis eine Stunde vor dem Start im Startbereich möglich sein. Es wird auch wieder eine Mannschaftswertung geben. Zudem gibt es auch wieder den Firmencup (für alle Firmen, Vereine und Institutionen des Landkreises) und die Otillinger-Trophy. Der Wanderpokal geht an den schnellsten Halbmarathon-Läufer und die schnellste Läuferin mit Wohnsitz in Traunstein.

Bei der letzten Auflage im Jahr 2019 siegten beim Halbmarathon übrigens Filimon Abraham, der mittlerweile in Traunstein lebt und jetzt wieder für die LG Telis Finanz Regensburg startet, in 1:11:47 Stunden bei den Männern. Abraham hält auch den Streckenrekord in Traunstein, den stellte er 2018 bei der zehnten Auflage in 1:10:09 Stunden auf.

Bei den Frauen gewann 2019 Carina Lütt in 1:33:20. Die Bedingungen damals waren alles andere als leicht: Es schüttete aus Kübeln. Diesmal hofft Helmut Otillinger auch auf besseres Wetter. »Denn dann können wir die Siegerehrung auch durchführen – und zwar im Freien.«

SB

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