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Gute Leistungen in Österreich

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Volle Konzentration: Eisspeedway-Nachwuchsfahrer Luca Bauer überzeugte bei den Wettbewerben in St. Johann und Weißenbach. (Foto: Wukits)

Mit zwei guten Ergebnissen in Österreich hat sich Eisspeedway-Talent Luca Bauer (Reit im Winkl) wieder einiges an Selbstvertrauen erkämpft. Beim stark besetzten internationalen Rennen in St. Johann/Pongau wurde er Sechster, beim Rennen des MSC Weißenbach sogar Dritter.


»Die letzten Rennen waren ja nicht so gut, jetzt hat es wieder geklappt«, freut sich der 18-Jährige. Dabei war sogar in St. Johann mehr drin, denn in den Vorläufen hatte er reichlich Punkte gesammelt und lag hier sogar auf Rang 3. Doch anschließend gab es Semifinals, »und ich bin im Halbfinale dann leider Letzter geworden« bedauert er.

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So kam Bauer »nur« ins B-Finale um die Plätze 5 bis 8, wo er hinter dem für die WM qualifizierten Max Niedermaier (Edling) Zweiter und damit Gesamtsechster der Veranstaltung wurde. Das A-Finale entschied erwartungsgemäß der Saalfeldener Franz Zorn zu seinen Gunsten. Gut präsentierte sich hier aber auch WM-Pilot Hans Weber (Schliersee) als Zweiter vor Charly Ebner (Österreich) und Markus Jell (Altfraunhofen).

»Die Bedingungen waren gut, und es waren auch reichlich Zuschauer da«, freut sich Bauer über eine gelungene Veranstaltung. Ebenfalls gute Bedingungen, aber etwas weniger Zuschauer – die immer noch für ordentlich Stimmung sorgten – gab es tags darauf beim Eisspeedway des MSC Weißenbach. Hier gewann der Österreicher Charly Ebner vor Sebastian Gegenbauer. Bauer und Jell. Von den 13 teilnehmenden Piloten »sind die beiden Schweizer schnell ausgeschieden, aber es war trotzdem eine gute Sache«, so der 18-Jährige.

Wie es für ihn nun in dieser Saison weitergeht, ist noch offen. Möglicherweise kann er am Wochenende bei einem internationalen Teamrennen in Tschechien teilnehmen, auch ein Start bei der EM (Termin noch unklar) ist geplant. Fest steht nur: Am 2. März will er bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin zeigen, dass er schon zu den besten Fahrern in Deutschland gehört. Ob er dann am folgenden Wochenende beim Grand Prix in der deutschen Hauptstadt zum Einsatz kommt – das wäre per Wildcard des Veranstalters oder als Reservefahrer möglich – ist dagegen noch unklar.

Klar ist aber: Gerade für einen jungen Piloten wie ihn ist es wichtig, so viel Fahrpraxis wie möglich zu sammeln. Nur so kann man sich letztlich leistungsmäßig verbessern. Schließlich will er in Zukunft das erreichen, was sein Vater Günther Bauer schon regelmäßig geschafft hat: den Einzug in die Einzel-Weltmeisterschaft (Grand Prix). who