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Gute Leistungen der TVT-Nachwuchsringer

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Auch Denis Moor vom TSV Trostberg (blaues Trikot) konnte den Vorwärtsdrang des Traunsteiners Tobias Einsiedler (links) nicht stoppen, der am Ende Bronze in einem bärenstarken Feld holte. (Foto: Wittenzellner)

Es war das erwartet schwere Turnier für die Nachwuchsringer des TV Traunstein: Das Wittelsbacher-Land-Turnier, das größte Nachwuchsturnier in Bayern, erfreute sich wie seit vielen Jahren wieder großer nationaler und internationaler Beliebtheit.


338 Teilnehmer überwiegend aus Bayern, aber auch aus Ostdeutschland, Österreich, Ungarn, der Schweiz und Tschechien gingen in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen auf die Matten. Der TVT war – nicht zuletzt auch krankheitsbedingt – nur mit einer kleinen Truppe ins schwäbische Aichach gereist. Die jungen Ringer konnten aber größtenteils überzeugen. »Ich bin mit den gezeigten Leistungen unserer jungen Ringer zufrieden. Das, was wir verbessern können, werden wir im Training aktiv angehen«, betonte TVT-Betreuer Engelbert Gruber.

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Stark präsentierte sich Justin Flemmer (31 kg, C-Jugend), der im Feld der neun Teilnehmer einen guten 3. Platz herauskämpfen konnte und viel Lob von TVT-Betreuer Engelbert Gruber erntete. Sein Bruder Daniel (42 kg, B-Jugend) konnte sich im Zwölfer-Feld ordentlich durchsetzen, manchmal fehlte aber das entscheidende Quäntchen Glück. Die mögliche Medaille vor Augen musste er sich am Ende mit einem guten 5. Platz zufrieden geben.

Ben Wittenzellner (63 kg, A-Jugend), gewichtsmäßig aufgerückt, zeigte nach Trainings- und Wettkampfrückstand eine ansprechende Leistung. Die Gewichtsklasse war mit 13 Teilnehmern quantitativ und qualitativ gut besetzt. Wittenzellner schrammte nur nach einer strittigen Kampfrichterentscheidung am 3. Platz vorbei und wurde am Ende Vierter.

Tobias Einsiedler (69 kg, A-Jugend) rückte ebenfalls eine Gewichtsklasse auf, zeigte aber, dass er sich dort nicht zu verstecken braucht. Souverän marschierte er Richtung Poolsieg, musste sich aber im entscheidenden Duell dem früheren afghanischen Meister Faisal Haidari beugen. Im Kampf um den 3. Platz war Einsiedler wieder voll da und holte Bronze.

Pechvogel des Tages war Andreas Dik, der ebenfalls bis 69 kg antrat, aber sich bereits im Auftaktkampf am Sprunggelenk verletzte und den Wettkampf vorzeitig beenden musste. Für den noch nicht lang ringenden Georg Rasumny (50 kg, B-Jugend) war der Bewerb noch etwas früh. Trotzdem zeigte er Kampfgeist und Einsatz.

Von den Vereinen des Ringerbezirks Inn/Chiem schickten der AC Bad Reichenhall, der SC Anger, der SV Wacker Burghausen und der TSV Trostberg Ringer auf die Matte, von denen sich eine Reihe im vorderen Feld platzieren konnte. awi