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Gute Leistung trotz der Niederlage

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Auch er wurde nach der Partie vom SV Kirchanschöring verabschiedet: Alexander Köberich (rechts), hier gegen Pipinsrieds Serge Yohoua. (Foto: Butzhammer)

SV Kirchanschöring: Kracker, Janietz (46. Jell), Eder, Karayün, Köberich, Omelanowsky, Gürcan, Vogl (55. Höller), Hofmann (46. Sturm), Schild, Manuel Jung.


FC Pipinsried: Maschke, Berger, Potenza, Herzig, Popa (83. Tosic), Eisgruber, Yohoua (72. Penic), Lange, Götz, Achatz, Arik (85. Tomicic).

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Schiedsrichter: Bacher (Amerang).

Tore: 0:1 Popa (11.), 0:2 Arik (85.).

Zuschauer: 586.

Der SV Kirchanschöring hat in dieser Saison in der Fußball-Bayernliga Süd die 10 000-Zuschauer-Marke geknackt. Vor 586 Zuschauern verlor die Elf von Patrick Mölzl gegen den FC Pipinsried mit 0:2 (0:1).

Vor Beginn der Begegnung verabschiedeten SVK-Vorstand Rudi Gaugler und Abteilungsleiter Manfred Straßer neben dem gelb-schwarzen Urgestein Christian Heinrich auch Xandi Köberich und Alois Straßer. Köberich zieht es beruflich ins Rheinland und Straßer geht zu seinem Heimatverein nach Kastl zurück, um künftig mehr Zeit fürs Studium zu haben. Die Zuschauer verabschiedeten die drei mit einem gelb-schwarzen Fahnenmeer und langanhaltendem Applaus.

Pipinsrieds Trainer Bernd Weiß war nach der Partie »einfach froh, dass wir es geschafft haben.« Es sei »ausschließlich darum gegangen, irgendwie die Punkte einzufahren.« Ex-Profi und SVK-Trainer Patrick Mölzl freute sich über die Zuschauerzahl: »Cool ist, dass wir das mit der Kulisse geschafft haben.«

»Nach so einem Spiel noch nicht in Feierlaune«

Er gab aber wegen der Niederlage auch zu: »Nach so einem Spiel bin ich noch nicht in freudiger Feuerlaune.« Dennoch wollte Mölzl nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr und dem souveränen Klassenerhalt in dieser Saison seiner Mannschaft »einfach mal Danke sagen.« Seine Mannschaft habe sich viel vorgenommen, »wir wollten unser Spiel spielen und wollten uns auf keinen Fall etwas nachsagen lassen.« Doch letztlich erwiesen sich die Gäste als geschickter im Verwerten der Tormöglichkeiten.

Frühzeitig gingen die Gäste nach einem Freistoß von der rechten Seite in Führung. Fast vom rechten Sechzehnereck zwirbelte Ruben Popa das Leder über die Drei-Mann-Abwehrmauer des SVK den Ball ins rechte obere Eck. SVK-Torwart Dennis Kracker war mit den Fingerspitzen noch dran, konnte den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern (10.).

Die Abstiegsangst der Gäste war dennoch förmlich zu fühlen. Die Pipinsrieder Verantwortlichen baten SVK-Stadion-Sprecher Manfred Straßer, auf den ansonsten üblichen Service der Ergebnis-Durchsagen zu verzichten, um die Mannschaft nicht noch nervöser zu machen.

In der 38. Minute hatten die SVK-Fans den Torschrei auf den Lippen. Yasin Gürcan bediente Tobias Schild im Strafraum, der ließ den Ball auf Yunus Karayün abtropfen und dessen Volley-Abnahme wehrte Pipinsrieds Torwart Kevin Maschke gerade noch ab.

Arik Emre nutzt Konter zur Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel war der SVK am Drücker. In der 51. Minute setzte sich wieder Schild klasse über rechts durch, passte in die Mitte, doch Manuel Jungs Schuss ging über das FCP-Gehäuse. Pipinsried war darauf bedacht, auf keinen Fall den Ausgleich zu kassieren, und konnte in der 85. Minute den Deckel zumachen. Nach einem Konter über links kam der Ball von der Grundlinie zu Arik Emre, und der versenkte das Leder links unter der Latte im SVK-Gehäuse. Pipinsried war erleichtert und der SVK feierte eine sehr gelungene Bayernliga-Saison. mw

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