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Gute Bedingungen für den Nachwuchs

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Eine wichtige Bewährungsprobe hatte der Skinachwuchs der Region zu absolvieren, mit dem ersten Rennen um den Sparkassencup konnten die Kinder und Jugendlichen der Jahrgänge 2007 bis 2002 unter Beweis stellen, welche Fortschritte sie nach monatelangen, aufwendigen Training gemacht hatten.


Dieses erste Rennen – eines von insgesamt vier, die zur wichtigsten Rennserie im Chiemgau zählen – wurde kurzfristig nach Reit im Winkl verlegt.

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Zehn Wertungsklassen

Der eigentliche Ausrichter, der SC Inzell übergab aufgrund der geringen Schneelage den Wettbewerb an den örtlichen WSV und die Trainingsgemeinschaft Achental (TGA).

Eingeteilt in zehn verschiedene Wertungsklassen kamen die gemeldeten insgesamt 138 Skitalente mit den Pistenverhältnissen am kleinen Skigebiet Benzeck im Ortsteil Blindau hervorragend zurecht.

In welch gutem Zustand die etwa 600 Meter lange Skipiste war, zeigt sich auch darin, dass für den zweiten Durchgang der gleiche Kurs befahren werden konnte, da sich auf der Strecke nach dem ersten Durchlauf dieses Vielseitigkeitswettbewerbs kaum Abnutzungserscheinungen zeigten.

»Es ist momentan nicht einfach, in der Nähe ein geeignetes Trainingsgelände zu finden«, so die zweite Vorsitzende der TGA, Heidi Hammerschmid, »aber hier am Benzeck können wir wirklich gut trainieren, der Betreiber Michael Diesl unterstützt uns hervorragend, das ist für uns derzeit ein großes Glück.«

Hohe Teilnehmerzahl

Dies hatte sich offenbar herumgesprochen, weswegen die Teilnehmerzahl für einen Sparkassen-Cup relativ hoch war. Der Skinachwuchs reiste samt einer Vielzahl an Betreuern und Eltern nicht nur aus dem Chiemgau, sondern auch aus benachbarten Regionen an, sogar aus München nahmen Skifahrer an diesem Rennen teil.

Seit dem vergangenen Jahr setzt man nicht nur im Training, sondern auch bei Wettkämpfen auf Vielseitigkeit, das heißt, die Rennen sind nicht ausschließlich als Slalom oder Riesenslalom zu absolvieren.

Es werden vielmehr kleinere und größere Schwungradien im Verlaufe der Strecke gesetzt, auch Sprünge kommen vor. »Ich finde diese Form viel besser, das ist viel abwechslungsreicher und macht mehr Spaß«, sagt dazu beispielsweise der 11-jährige Philipp Graefe (SK Berchtesgaden).

Absolute Bestzeit

Dass dies wohl so stimmen muss, beweist, dass er mit einer gesamten Laufzeit von 55,55 Sekunden in beiden Durchgängen die absolute Tagesbestzeit fuhr.

Die Tagesschnellsten wurden in zwei Altersklassen besonders geehrt: Dieses waren neben Philipp Graefe vom SC Ruhpolding Hannah Haßlberger (58,85), Sophie Spark (SC Traunstein, 1:06,30) und Quirin Raubinger (WSV Reit im Winkl/TGA, 1:01,11).

Das zweite Rennen um den Sparkassencup in diesem Winter ist nach derzeitiger Planung ein Parallelslalom, er soll am 2. Februar am Roßfeld stattfinden. ost