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Gut gespielt, aber dennoch verloren

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Bernd Eimannsberger (Rückennummer 27) musste nach der Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiels vorzeitig zum Duschen. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring hat am zweiten Spieltag der Fußball-Landesligasaison die erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim VfB Hallbergmoos unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Mölzl mit 0:1. Dabei sah es lange nach einem typischen 0:0-Spiel aus, was dem guten Niveau und dem hohen Unterhaltungswert der Partie aber keinen Abbruch tat.


Trotz weniger Torchancen kamen die rund 400 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Beide Mannschaften agierten gut eingestellt und organisiert und waren außerdem bedacht darauf, dem Gegner wenig Raum zu lassen und keinerlei Geschenke zu servieren. Die erste Annäherung ans Tor gelang den »Anschöringern«, als Neuzugang Yasin Gürcan aus spitzem Winkel zum Schuss kam, VfB-Schlussmann Emilio Pingitore aber auf dem Posten war. In der 31. Minute fasste sich Co-Trainer Stephan Schmidhuber nach einem Konter ein Herz und zog aus der Distanz ab – knapp daneben.

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Auf Heimseite bot sich Marc Gundel die beste Chance. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld konnte er den Kopfstoß aus bester Position nicht richtig drücken und vergab somit eine gute Gelegenheit. Ansonsten rührte sich vor den Toren eher wenig. »Man hat deutlich gesehen, dass beide Teams genau wissen, was sie tun. Auch wenn es nicht die ganz großen Torszenen gab, war es auf alle Fälle eine gute Landesliga-Partie zweier gleichwertiger Kontrahenten«, bilanzierte SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler.

Dass am Ende die Platzherren jubeln durften, lag an einem schön gespielten Angriff in der 69. Minute. Zuvor waren die Angriffsbemühungen auf beiden Seiten konkreter geworden, ohne dass eine der beiden Mannschaften das Visier aber gänzlich öffnete. Den Anfang machten die Hallbergmooser, die nach einer erneuten hohen Hereingabe vom Flügel ihre Fans schon zum Jubel aufspringen ließen. Allerdings segelte der Kopfball hauchdünn am Kasten von Schlussmann Dennis Kracker vorbei (50.).

Knapp 20 Minuten später kombinierte sich der VfB schön durch die Viererabwehrreihe des SVK, die ansonsten wenig zu ließ. Vom rechten Flügel folgte die präzise Hereingabe auf Stürmer Armin Küchle, der nur noch den Fuß hinhalten brauchte und zum »Goldtor« traf. Gleich im Gegenzug hätte es dann auf der Gegenseite »klingeln« können, doch der Kopfball des wieder in die Mannschaft gerückten Torjägers Sebastian Leitmeier ging knapp vorbei – eine dicke Chance!

Nur drei Minuten später erhielten die »Anschöringer« weitere Nackenschläge. Erst musste Spielertrainer Patrick Mölzl nach einem Schlag auf den Knöchel ausgeweschselt werden und dann sah auch noch Bernd Eimannsberger nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. So gestaltete es sich in der Folge noch schwerer, den VfB-Riegel zu knacken. Einmal bot sich noch die Gelegenheit, doch Leitmeiers Versuch aus kurzer Distanz wurde im letzten Moment geblockt und auch Gürcan hatte bei seiner zweiten Einschussmöglichkeit kein Glück. So blieb es am Ende einer guten Landesliga- Begegnung beim knappen 1:0-Erfolg der Platzherren. bts