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Günther Bauer fällt aus

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»Das gibt es doch nicht«: Enttäuscht ist Günther Bauer, der wegen einer Grippeerkrankung nicht an der WM-Qualifikation teilnehmen kann. (Foto: Weitz)

Das ist ein harter Schlag: Eisspeedway-Pilot Günther Bauer (Schleching) muss wegen einer Grippe kurzfristig auf seinen Start bei der WM-Qualifikation in Örnsköldsvisk (Schweden) verzichten. Dort hätte er am heutigen Samstag – gemeinsam mit seinem Sohn Luca sowie Hans Weber (Schliersee) vom MSC Teisendorf um einen Platz im WM-Feld kämpfen sollen.


Doch nach zunächst gut verlaufenen Trainingstagen in Schweden erwischte ihn eine Virusgrippe voll. Er musste in Schweden sogar ins Krankenhaus und konnte einige Tage nur herumliegen. »Dann bin ich heimgeflogen und war hier beim Arzt. Ich hatte gehofft, dass ich dann rechtzeitig wieder nach Schweden hochfliegen kann.« Doch dieser Plan ging nicht auf. Der 47-Jährige muss auf das Rennen verzichten, »und das ärgert mich brutal – aber ich muss halt klein beigeben.«

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Immerhin: Bei seinem Sohn Luca sei die Vorbereitung gut verlaufen. »Im Training hat er gezeigt, dass er mithalten kann, im Rennen wird es aber auch eine Kopfsache«, so Günther Bauer über den 20-Jährigen.

Von Sorgen überschattet wurde aber auch die WM-Qualifikation von Stefan Pletschacher (Ruhpolding): Dieser ist am heutigen Samstag ab 13 Uhr in Kaujahoki (Finnland) neben dem Edlinger Max Niedermaier sowie Tobias Busch (Stralsund) am Start und stellt sich der eminent starken internationalen Konkurrenz. Das tut er allerdings bei schwierigen Bedingungen: »Das ist eine Micky-Maus-Bahn, wo sich das Feld gar nicht auseinanderziehen kann«, ist der Ruhpoldinger von der »Größe« des Ovals nicht gerade begeistert. Schlimmer noch: »Die haben viel zu wenig Eis aufgebaut.«

Daher musste sogar das offizielle WM-Training am Freitag gänzlich abgesagt werden, da die vorbereitete Eisdecke zu dünn war, um dann auch noch für das Rennen auszureichen. »Da ist es schwer einzuschätzen, wie man auf der Bahn zurechtkommt«, so der 40-Jährige.

Klar ist: Nur wer es im Feld der je 16 Piloten pro Veranstaltungsort unter die besten Sechs schafft, hat seinen Startplatz im Grand Prix sicher. WM-Titelverteidiger Dimitri Koltakow (Russland) ist gesetzt. Zwei permanente WM-Wildcards gibt es noch vom Weltverband FIM, zudem erhält pro Veranstaltungsort ein Fahrer eine weitere Wildcard.

Für diejenigen, die einen festen GP-Platz erhalten, geht es erstmals am Wochenende 2./3. Februar in Almaty (Kasachstan) um WM-Punkte. Großes Ziel der heimischen Piloten ist natürlich die vierte GP-Station in Inzell (15. bis 17. März). Und hierfür wollen sie sich möglichst schon jetzt einen festen Startplatz sichern. Notfalls auch auf einer »Micky-Maus-Bahn« ... who