Gruppe Chiem setzt sich klar durch

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Engagiert gingen beide Mannschaften zur Sache, so wie hier Peter Maier (links, Gruppe Chiem) und Patrick Schönherr (rechts/Ruperti). (Foto: Donhauser)

Am Ende war es für die Schiedsrichtergruppe Chiem eine klare Sache: Beim ersten Freiluft-Aufeinandertreffen siegte das Team von Hans Rappolder bei den Gastgebern – der Gruppe Ruperti – mit 5:0. Vor, während und nach der Partie wurde der Zusammenhalt der beiden Schiedsrichtergruppen demonstriert, beide Teams trafen sich nach dem Duell auf der Sportanlage der SpVgg Pittenhart zum Grillabend.


Das freute die beiden Obmänner Hans Wichtlhuber (Ruperti) und Sepp Kurzmeier: »Unser Dank gilt vor allem der SpVgg Pittenhart, die dies ermöglicht hat.« Abteilungsleiter Michael Reitmeier hatte mit seinem Team die Anlage und das Inventar mit den Getränken zur Verfügung gestellt.

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Die Partie verlief etwas einseitig. Am Ende stand es nach zweimal 35 Minuten Spielzeit 5:0 für die Gäste aus dem Rosenheimer Raum. Christian Schindlbeck brachte die Rappolder-Elf schon früh in Führung, mit einem Doppelschlag schraubte Michael Huber das Ergebnis auf 3:0 für sein Team in die Höhe.

Nach der Pause gelangen Peter Maier und Hans Brandstetter noch zwei Treffer. Bester Mann der Gastgeber war Torwart Maxi Baumgartner, der mit seinen Glanztaten noch den einen oder anderen weiteren Treffer verhinderte.

Das unterlegene Ruperti-Team spielte bis zum gegnerischen Strafraum durchaus gefällig, war aber dann im Abschluss zu harmlos. Das eingespielte Team der Gruppe Chiem zeigte der neuformierten Truppe von Maxi Baumgartner, Christopher Robin Laufke und Mario Haslberger die Grenzen auf. Dennoch hielt ihre Auswahl dagegen.

Nach dem Spiel trafen sich die Aktiven und Funktionäre beider Gruppen am Sportheim des Pittenharter Waldstadions. Ruperti-Obmann Hans Wichtlhuber bedankte sich bei den drei Unparteiischen – Patrick Gramsamer (TSV Tittmoning) mit den Assistenten Sandra Maier (SV Ramerberg) und Stefan Gerber (SpVgg Pittenhart) – der Partie: »Es ist nicht einfach, als Schiedsrichter die Schiedsrichter bei einem Spiel zu pfeifen.« Kreisschiedsrichter-Obmann Sepp Kurzmeier freute sich darüber, dass er zunächst die Genehmigung von Bezirksschiedsrichter-Obmann Ferdinand Friedrich erhalten hatte. Die Kreisvorsitzende Carmen Jutta Gardill, die mit Kreisspielleiter Hans Mayer anwesend war, lobte die Veranstaltung: »In dieser Zeit ist alles nicht so einfach, aber das Gesellschaftliche darf man nicht außer Acht lassen.« Dennoch hatten die Hygienebestimmungen durch den BFV natürlich Priorität, und – wie alle Spiele in der Corona-Krise – fand auch dieses ohne Zuschauer statt. td

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