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Grundstein für tolles Comeback gelegt

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Er durfte sich über seine starken Leistungen freuen: Lokalmatador Hubert Hirschbichler. (Foto: Wukits)

Mit einer hochkarätigen Besetzung aus nationaler Sicht warteten die »German Open« der Eisschnellläufer in der Inzeller Max-Aicher-Arena auf. Zum letzten Rennen in dieser Saison hatten die Eismeister für beste Bedingungen auf der 400-Meter-Bahn gesorgt, was viele Sportler mit persönlichen Bestzeiten dankten.


Am zufriedensten dürfte Lokalmatador Moritz Geisreiter gewesen sein. Er nutzte die Gelegenheit zu seinem einzigen Wettkampf in dieser Saison nach seiner Verletzungspause. Nach den 3000 Metern ging der Zwei-Meter-Mann mit einem zufriedenen Lächeln vom Eis. »Das war in Ordnung, vor allem weil ich in jeder Runde zulegen konnte«, freute er sich.

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Lange hatte der 27-Jährige wegen seiner Rückenbeschwerden keine Rennen mehr bestreiten können. »Vieles war wegen der Schmerzen blockiert«, schildert der Sportler die Probleme der vergangenen fast zwei Jahre. »Natürlich muss ich auf meinen Rücken noch aufpassen. Aber ich sehe zuversichtlich in die Zukunft und werde in der neuen Saison wieder angreifen.« Zufrieden zeigte sich auch Bundestrainer Markus Eicher mit der Leistung Geisreiters. »Ich denke er hat damit den Grundstein für ein tolles Comeback in der kommenden Saison gelegt.«

Die Rennen verliefen auch für die übrigen Inzeller sehr erfolgreich. Über 1000 Meter gewann Hubert Hirschbichler (1:10,96) vor Joel Dufter (1:11,69). Hirschbichler holte sich auch noch den Streckensieg über 1500 Meter in 1:48,79 Minuten. Hirschbichlers Schwester Gabi gelang ein Erfolg über die 500 Meter in 39,18 Sekunden. Über 3000 Meter lief Jennifer Bay hinter Bente Kraus auf den zweiten Platz vor Gabi Hirschbichler.

Ausgezeichnete Leistungen bot bei den Juniorinnen C Josephine Heimerl. Über 500 Meter wurde sie Dritte und Vierte, dazu kam ein dritter Platz über 1000 Meter sowie ein sechster Rang über 1500 Meter. Das ergab in der Gesamtwertung aus den Wettbewerben in Berlin, Erfurt und Inzell den ersten Platz. Auch die Gesamtwertung im Massenstart entschied die junge Sportlerin für sich. Beachtliche Ergebnisse erreichte bei den A-Juniorinnen auch Lena Hochreiter. SHu