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Grünes Licht für das Inzeller Sommereis

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In der Max-Aicher-Arena gibt es auch in diesem Jahr ein Sommereis – ganz zur Freude des Inzellers Joel Dufter (vorne), der das Heimspiel nutzen und mit der deutschen Nationalmannschaft in Inzell trainieren wird. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

In der Inzeller Max-Aicher-Arena wird es trotz den Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie ein Sommereis geben. Vom 4. Juli bis zum 2. August wird die 400-Meter-Bahn vereist werden. Nicht zur Verfügung stehen wird allerdings das Eishockeyfeld. »Dafür gibt es noch keine klaren Regelungen. Sollte sich kurzfristig etwas ändern, wird uns die Zeit zu knapp werden«, informierte Stadionleiter Hubert Kreutz.


Für das Training auf dem Sommereis ist alles vorbereitet worden und alle Hygienemaßnahmen können eingehalten werden. Auf dem Eis und im Innenbereich gibt es genau vorgesehene Abstandsregelungen und jeweils einen eigenen abgemessenen Bereich für die Aktiven. Dieser wird bis auf die Tribünen ausgeweitet, somit können während der Sommereiszeit keine Zuschauer in der Halle zugelassen werden. Eislauf-Gruppen dürfen nur mit Voranmeldung in die Arena.

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»Die Sicherheit wird bei uns großgeschrieben. Ich bin froh, dass wir auch von der Gemeinde positive Signale für die Durchführung des Sommereises bekommen haben«, sagt Kreutz weiter.

Insgesamt erwartet er bis zu zehn europäische Teams, die das Sommereis zum Training nutzen wollen. Darunter ist auch die deutsche Nationalmannschaft und die Nachwuchssportler aus dem Bereich der DESG. Durch die Lockerungen im Hotel- und Gastronomiebereich ist auch die Unterbringung der Sportler und Trainer gewährleistet.

Hubert Kreutz stellte das Konzept für den Sommerbetrieb in der Max-Aicher-Arena auch jüngst ausführlich in der Gemeinderatssitzung vor. Um die vorgeschriebenen Vorgaben umzusetzen, lässt sich die Stadionleitung etwa von allen zuständigen Verantwortlichen der nationalen und internationalen Trainingsgruppen die Anzahl der Athleten und deren Aufenthaltsdatum zukommen.

Durch die Vergabe von fixen Eiszeiten an die verschiedenen Gruppen für die gesamte Woche (Sonntag bis Samstag) ist ein geregelter Tagesablauf ebenfalls garantiert. Der Eingangsbereich wird vom Ausgang getrennt, um die verschiedenen Trainingsgruppen beim Betreten und Verlassen der Arena voneinander zu trennen.

Grundsätzlich wird das Aufwärmprogramm von jedem Athleten im Freien vor der Max-Aicher-Arena durchgeführt. Es wird für eine Trainingszeit maximal 80 Athleten der Zutritt zur vereinbarten Zeit gewährt. Hierfür gibt es ein Zeitfenster, in dem der Zutritt zur Arena zugelassen wird. Es ist zudem darauf zu achten, dass die Teams nacheinander eintreten, es also auch hier keine Gruppenbildungen geben wird.

Maximal dürfen sich 200 Personen zum selben Zeitpunkt in der Arena aufhalten. Damit hat jeder Sportler und jeder Betreuer durch die Dimension der Arena die Möglichkeit, den erforderlichen Sicherheitsabstand von 1,5 m jederzeit einzuhalten.

Robert Hochreiter (CSU) erkundigte sich nach dem Betrieb auf dem Kleinfeld mit Shorttrack und Eishockey sowie der Anzahl Sportler, die kommen werden. Hubert Kreutz erklärte, dass vom Bayerischen und Deutschen Eislaufverband keine Anfragen bezüglich des Eishockeyfeldes kamen und auch keine Vorschläge. Es gab allerdings eine Anfrage der tschechischen Trainingsgruppe. Doch diese wäre mit mindestens 30 Sportler angereist und dafür gibt es aktuell keine Genehmigung. Die Trainingsmaßnahmen der Eishockey-Teams werden grundsätzlich auch erst im August beginnen.

Markus Ried (Grüne) wollte wissen, wie viel Kontrollposten beim Trainingsbetrieb notwendig sind. Kreutz rechnet nicht mit mehr, denn es werden nur Stichproben gemacht und Sportler sind nach seinen Aussagen selbst sehr darauf bedacht, die Regeln einzuhalten, um ihrem Beruf weiter nachzugehen. Am Ende der Diskussion gab der Gemeinderat grünes Licht für eine vierwöchige Öffnung der Eishalle in Inzell im Sommer. SHu/hw

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