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Gruber fordert: »Endlich mal eine gute erste Halbzeit«

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Die SBC-Defensive um Innenverteidiger Maxi Trzewik (rechts) – hier im Duell mit dem Freilassinger Daniel Leitz – will gegen Waldkraiburg für das erste Zu-Null-Spiel sorgen. (Foto: Mayer)

»Ich will von meiner Mannschaft endlich mal eine gute erste Halbzeit sehen.« Diese Forderung stellt Franz Gruber, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SBC Traunstein, vor dem heutigen Heimauftritt gegen den VfL Waldkraiburg (17 Uhr, in Surberg) an seine Truppe.


Die bisherigen Partien konnten zwar jeweils nach einem 0:1-Rückstand zur Pause (zumindest halbwegs) gedreht werden (4:3 gegen Ottobrunn, 2:2 in Freilassing), doch »irgendwann klappt das halt dann nicht mehr«, warnt Gruber seine Mannen.

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Gerade gegen den VfL, gegen den im vergangenen Jahr das Heimspiel 0:3 verloren ging und das Auswärtsspiel 2:1 gewonnen wurde, könnte eine schwache Vorstellung ins Auge gehen, denn die Industriestädter sind nach dem 1:2 in Ebersberg und dem 2:2 im Derby gegen Aschau/Inn heiß auf ihren ersten Dreier. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Spielertrainer Markus Gibis auf Kapitän Benjamin Hadzic (Urlaub) und Rotsünder Liviu Pantea – zweifellos große Stützen des VfL – verzichten muss.

»Auch wenn die Waldkraiburger den totalen Umbruch hatten, steht für mich fest, dass sie eine technisch starke Mannschaft mit einigen hervorragenden Einzelspielern sind«, urteilt Gruber über den heutigen Gegner.

Auf Traunsteiner Seite stehen Georg Dengel (Schicht) und Florin Defta (Urlaub bis 22. August/er hatte schon in Freilassing krankheitsbedingt passen müssen) nicht zur Verfügung. Fraglich ist der Einsatz von Dominik Waritschlager. Gruber hofft, dass der Rückkehrer vom TSV 1860 Rosenheim zumindest auf der Bank Platz nehmen kann. Denn: Auch Stefan Mauerkirchner ist noch etwas angeschlagen und könnte Probleme haben, über die vollen 90 Minuten zu gehen.

Doch ganz egal mit welcher Aufstellung Gruber im Detail auf dem Surberger Rasen operieren lässt: Man darf schon mal gespannt sein, ob es den Traunsteinern gelingt, mehr Konstanz beziehungsweise Stabilität in ihre Leistung zu bringen. Wenn man »in dieser ausgeglichenen und starken Bezirksliga« (so der SBC-Übungsleiter) vorne mitmischen will, muss man Nachlässigkeiten, wie sie gegen Ottobrunn und Freilassing ans Tageslicht getreten sind, möglichst rasch abstellen.

Sehr angetan ist übrigens Traunsteins Abteilungsleiter Prof. Dr. Engelbert Thaler von der Art und Weise, wie der SV Surberg die SBC-Heimspiele ausrichtet. »Ganz großes Kompliment! Surberg ist ein toller Gastgeber für uns und für unsere Gastmannschaften – vom Verkaufsstand bis zu den Umkleidemöglichkeiten ist alles perfekt hier«, freut sich der langjährige FC-Recke »und bis jetzt haben wir auf der SVS-Anlage ja auch noch keinen Punkt abgegeben.« Wenn es nach den Traunsteiner Anhängern geht, soll das auch bis zum Einzug in den EHG-Sportpark so bleiben. cs