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Großer Erfolg für Lisa Köstle

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Im Teamrennen über sieben Kilometer holten Lisa Köstle (von links), Sophia Gruber und Verena Sülzer die Bronzemedaille. (Foto: Uphoff Jaedicke)

Lisa Köstle aus Inzell hat bei der Wildwasser-Weltmeisterschaft der Junioren in Murau/Steiermark zwei Medaillen geholt. Bei etwas mehr Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen...


Im Sprint fuhr Lisa Köstle, die für Wassersport Wiesbaden startet, um lediglich drei Zehntel an einer Medaille vorbei und wurde am Ende gute Fünfte.

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Die Bedingungen bei diesen Titelkämpfen waren anfangs enorm schwierig, denn die Mur führte nach starken Regenfällen sehr viel Wasser. Allerdings nahm der Wasserstand ab und die Verhältnisse waren schließlich ziemlich fair.

Lisa Köstle, Verena Sülzer aus Brühl und Sophia Gruber (Kehlheim) gingen beim Teambewerb (Classic Mannschaft) an den Start, erpaddelten sich knapp hinter Belgien den dritten Platz und holten sich die Bronzemedaille vor Frankreich. Der Sieg ging an die überragenden Starterinnen aus Tschechien. Bei diesem Bewerb starten alle drei Teilnehmerinnen miteinander und müssen am Ende die Ziellinie innerhalb von 10 Sekunden überfahren.

Im Qualifikationslauf für das Sprint-Finale qualifizierte sich Lisa Köstle hinter der Tschechin Barbora Dimovova und der Französin Emma Allegre als Dritte direkt für das Finale.

Im Einzel wurde Lisa Köstle am Ende mit 82 Hundertstel Rückstand auf den ersten Platz Fünfte, auf Bronze fehlten lediglich drei Zehntel. Verena Sülzer landete auf Rang sechs und Maria Weber wurde 11. Köstle war mit dem Endergebnis nicht ganz zufrieden: »Es hätte auf jeden Fall besser laufen können. Ich habe ein bisschen Pech gehabt bei meinem Lauf, sonst hätte es für eine Medaille gereicht. Gleich am Anfang habe ich eine Welle erwischt und das hat die entscheidenden Zehntel gekostet – schade.«

Besser lief es dann in der Sprint-Mannschaft. Hierfür hatten sich neben Lisa Köstle noch Maria Weber und Verena Sülzer qualifiziert. Am Ende war es ein Wimpernschlagfinale und das deutsche Team wurde mit einem Abstand von 16 Hundertstel hinter dem Weltmeister Frankreich (zwei Hundertstel vor Tschechien) Dritter. Zuvor hatte es im Classic-Einzelrennen über die lange Distanz einen Vierfacherfolg für Tschechien gegeben. Die Strecke über sieben Kilometer führte durch die Altstadt von Murau, die hohen Wellen waren keine leichte Aufgabe für die jungen Teilnehmerinnen. Als beste Deutsche kam Verena Sülzer aus Brühl auf Rang fünf, Sophia Gruber (Kehlheim) landete auf Platz zehn und damit eine Position vor Lisa Köstle aus Inzell. hw

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