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Großer Einsatz für heimische Rennsportler

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Er freut sich schon wieder auf die kommende Saison mit seiner traditionellen Startnummer 21: Markus Reiterberger.

Jetzt geht es wieder richtig rund: Im Motorsport kommt die Saison voll auf Touren, und mittendrin sind gleich mehrere heimische Piloten und Teams aktiv.


Sowohl auf vier wie auch auf zwei Rädern geht es dabei mächtig zur Sache. Die größte Entfernung zum Rennort hat dabei der Kirchanschöringer Christopher Haase zu bewältigen. Er fährt im Rahmen der United Sports Car Championships (USCC) in den USA an diesem Wochenende in Laguna Seca für das Team Paul Miller Racing. Im Vorjahr war Haase in dieser Langstrecken-Meisterschaft Zweiter geworden und peilt auch heuer wieder Spitzenplätze an.

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Ebenfalls auf vier Rädern im Einsatz sind der Rosenheimer Martin Tomczyk und das Freilassinger Team BMW Schnitzer – für das auch der 33-Jährige an den Start geht. Sie bestreiten an diesem Wochenende in Hockenheim den Saisonauftakt im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Dabei hoffen Tomczyk und sein Schnitzer-Teamkollege Antonio Felix da Costa (Portugal/23 Jahre) auf einen guten Einstand.

Den wünschen sich beim Saisonauftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auch Markus Reiterberger (Obing) und Luca Grünwald (Waldkraiburg). Beide gehen in der »Königsklasse« Superbike an den Start, in der sich »Reiti« in der vergangenen Saison lediglich den Piloten der zwei werksunterstützten Ducatis geschlagen geben musste.

Reiterberger geht im Team Van Zon Remeha BMW mit seinen Teamkollegen Bastien Mackels (Belgien/fehlt beim Auftakt noch wegen einer Verletzung) und Pepijn Bijsterbosch (Niederlande) an den Start. Der 21-Jährige, der heuer auch die komplette Langstrecken-Weltmeisterschaft mit dem Team Penz13.com bestreitet, will wieder vorne mitmischen – und darf sich auch auf drei Gaststarts in der Superbike-Weltmeisterschaft freuen. Hier wird er bei den Läufen in Misano (Italien/21. Juni), Magny-Cours (Frankreich/4. Oktober) und in Doha in Katar (18. Oktober) mitmischen.

»Haupt-Einsatzgebiet« ist jedoch die IDM – und hier will Reiterberger um den Titel kämpfen. Zumindest auf eine gute Platzierung hofft hier auch Luca Grünwald: Der 20-Jährige hatte im Vorjahr in der Moto-3-WM seinen Einstand gegeben und wechselt nun in die Superbike-Klasse, wo er mit dem Team Diener Racing (Kawasaki) nach einer gewissen Eingewöhnungsphase ebenfalls gut mitmischen will. Er muss sich von der 250-ccm-Maschine in der Moto-3-Klasse auf ein 1000-ccm-Superbike umstellen.

Schnell unterwegs ist sicherlich auch der Pallinger Hobbyrennfahrer Chris Schmid. Der 40-Jährige geht in der stark besetzten Superstock-Klasse ebenso wie die Superbiker mit einer – allerdings seriennäheren – 1000-ccm-Maschine auf die Strecke.

Besonders freuen sich Reiterberger, Grünwald und Schmid auf das dritte IDM-Wochenende (29. bis 31. Mai): Da treten sie auf dem Lausitzring – wie erstmals im Vorjahr praktiziert – unter dem Motto »Superbike-IDM meets DTM« – zwischen den Rennen der DTM-Piloten zu ihren Läufen an. »So viele Zuschauer haben wir sonst bei unseren Rennen nie«, hatte sich Reiterberger schon im Vorjahr gefreut.

Im Supermotorsport findet an diesem Wochenende der Auftakt des Grenzland-Cups statt – unter anderem mit den zwei Fridolfingerinnen Steffi und Nicole Köberle.

Wem das noch nicht reicht: Die Speedwayfreunde kommen an diesem Samstag (ADAC Bayerncup-Serie) und Sonntag (II. Bundesliga) jeweils ab 14 Uhr an der Bahn in Olching auf ihre Kosten. who