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Große Vorfreude auf den Saisonstart

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Das Inzeller Trainerduo mit den drei Neuzugängen (von links): Michael Eberlein, Thomas Scheck, Thomas Schwabl, Armin Schuhbeck und Oleg Matveenko. (Foto: Wukits)

»Wir sind jetzt froh, dass es losgeht«: Inzells Trainer Thomas Schwabl freut sich auf den Start der Eishockey-Bezirksliga. Am Sonntag (17 Uhr) kommt der ESV Dachau zum ersten Punktspiel in die Max-Aicher-Arena. Nachdem alle vier Vorbereitungsspiele verloren wurden, heißt es jetzt: Vollgas geben!


Am Wochenende ist der Kader wohl komplett. Während der Woche wurde bei zwei Trainingseinheiten noch am Feinschliff gearbeitet. »Wir haben einen guten Kader und peilen den zweiten Platz an«, so der Trainer. Denn der erste Rang scheint in dieser Liga vergeben zu sein. Der EHC Klostersee hat eine oberligataugliche Mannschaft und dürfte nicht zu schlagen sein. »Da muss schon alles passen, wenn wir Zweiter werden und in die Playoffs kommen wollen«, sagt auch Abteilungsleiter Olaf Becker.

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Drei Heimkehrer aus Trostberg

Der Abteilungsleiter der Dachauer, Harald Kohl würde sich einen etwas niedrigeren Altersdurchschnitt seiner Mannschaft wünschen. »Dafür bringen die jede Menge Routine aufs Eis«, meint er lachend. Saisonziel ist ein Platz im Mittelfeld, wenn es mehr würde, hätte er auch nichts dagegen.

Im Inzeller Kader hat es nach dem Abstieg aus der Landesliga einige entscheidende Personalmaßnahmen gegeben. Vor allem sollen junge Spieler eingebaut werden. Neu im Team sind die »Trostberg-Rückkehrer« Michael Eberlein, Thomas Scheck und Oleg Matveenko. Nicht mehr im Team sind Mike Johnstone und Martin Zahora. Der Tscheche hat sich nun dem Landesligisten Kempten angeschlossen, nachdem es in Farchant nicht geklappt hat. »Wir hätten ihn auch haben können und schon alles geregelt gehabt«, sagt Becker. »Schließlich hat er sich dann aber für Kempten entschieden.«

Zahora war in der vergangenen Saison in der Abstiegsrunde zu den Inzellern gestoßen, weil sich Mike Johnstone eine schwere Verletzung am Oberarm zugezogen hatte. »Der Mike wird wohl nie mehr Eishockey spielen können«, bedauert Becker das Schicksal des sympathischen Kanadiers. Das Unglück passierte im Spiel gegen den EC Reichersbeuern, einen Groll gegen seinen Gegenspieler gibt es jedoch nicht. Johnstone wird in dieser Saison auch nicht als Profi-Schiedsrichter in Mitteleuropa im Einsatz sein.

Gegen drei Gegner geht es viermal zur Sache

Kopfzerbrechen bereitet den Verantwortlichen des DEC der etwas ungewöhnliche Spielmodus. Gespielt wird in einer »Eineinhalb-Runde«. Zunächst geht es mit Hin- und Rückspiel gegen jeden Gegner. Dazu kommt noch eine Zusatzrunde ebenfalls mit Hin- und Rückspiel gegen Berchtesgaden, Klostersee und Waldkraiburg I b. Da sind die wohl vier stärksten Teams unter sich.

Dazu hat es der DEC Inzell mit dem EK München, EV Aich und eben dem ESV Dachau sowie dem ESV Gebensbach zu tun. »Aich hat zuletzt eine gute Saison gespielt und gegen Berchtesgaden weiß man eh, was einem erwartet«, bringt es Thomas Schwabl auf den Punkt. SHu