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Große Vorfreude auf das »Heimspiel«

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Voll in Fahrt: Markus Reiterberger. In Misano will er beim »Heimspiel« seines italienischen Teams gute Rennen zeigen. (Foto: Althea)

Das wird ein Heimspiel: Bei der achten Veranstaltung im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft 2016 geht der Obinger Markus Reiterberger mit seinem Team BMW Althea in Misano (Italien) ins Rennen. Auf der »Hausstrecke« der italienischen Mannschaft wollen der 22-Jährige und sein spanischer Teamkollege Jordi Torres wieder angreifen.


»Ich fühle mich fit und habe viel trainiert«

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Zuletzt in Donington (Großbritannien) hatte Reiterberger mit Vibrationen am Motorrad zu kämpfen – dennoch holte er im ersten Durchgang als Elfter fünf WM-Punkte. Nun hofft er in Misano auf eine Verbesserung in dieser Hinsicht – und zeigt sich zuversichtlich. »Ich fühle mich fit und habe in den vergangenen Tagen viel Motocross und Speedway trainiert – und jetzt freue ich mich richtig auf Misano«, so der Obinger Pilot.

Denn im Vorjahr hatte der junge Motorradrennfahrer dort als Wildcard-Pilot erste Erfahrungen gesammelt. »Daran habe ich wirklich angenehme Erinnerungen, denn in meinem ersten freien Training dort war ich sogar Vierter. Es war aber schwer, das in dieser starken und ausgeglichenen WM zu bestätigen, und im Rennen bin ich letztlich auf Rang 13 gelandet.« Schon das – mit einem »verbesserten« Motorrad aus der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) erzielt – war eine sehr ordentliche Leistung, jetzt mit einem echten WM-Motorrad hofft Reiterberger auf einen Platz unter den besten Zehn in beiden Durchgängen in Italien.

»Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir an diesem Wochenende gute Läufe zeigen können. Ich hoffe, dass wir im Training frühzeitig gut dabei sind und dann eine gute Einstellung finden können, um dann gut für die beiden Rennen gerüstet zu sein.«

Für die jeweils 21 Runden (Gesamtdistanz: 88,746 km) am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag (Start jeweils 13 Uhr) hofft auch Jordi Torres auf eine gute Vorstellung. Der Routinier weiß: »Wir wollen unbedingt gut abschneiden, denn dies ist eine wichtige Strecke für das Team. Es ist auch eine gute Strecke, denn sie wurde vor Kurzem neu hergerichtet und bietet deshalb guten Grip«, freut sich der Spanier auf flotte Fahrten.

»Der Kurs könnte der BMW liegen«, hofft er. Auf der 4226 Meter langen Runde des Kurses von Misano erwarten die Fahrer zehn Rechtskurven und sechs Linkskurven.

»Ein Heimrennen macht immer Spaß«

Zudem will der Superstock-1000-Pilot des Teams, Raffaele de Rosa (Italien), die Gesamtführung in seiner Klasse behalten. »Ein Heimrennen macht immer Spaß, die Atmosphäre ist super und viele meiner Freunde werden da sein«, freut er sich. Für ihn gibt es ja nur ein Rennen – nämlich am Sonntag ab 14.20 Uhr.

Doch da will er sich genauso über eine gute Platzierung freuen können wie Reiterberger und Torres in ihren beiden Superbike-Durchgängen. who