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Große Spannung bis zum Schlusspfiff

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Raphael Trattler kommt hier zum Wurf: Er feierte mit dem TuS Traunreut einen hart erkämpften Sieg. (Foto: Weitz)

Der TuS Traunreut hat in der Handball-Bezirksliga Gruppe II einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der TuS (jetzt 7. mit 10:14 Punkten) bezwang den ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Ottobrunn (10./7:17) mit 29:28.


Trainer Georg Paul forderte von seinen Schützlingen in dieser Partie einen Sieg. Der TuS begann seine Partie vor zahlreichen Zuschauern zunächst verhalten, übernahm aber in der Anfangsphase die Führung zum 2:1.

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In der Folgezeit klappte das im Training geübte Abwehrverhalten jedoch viel zu selten. So blieben die Gäste dem TuS meist auf den Fersen. Mitte der ersten Hälfte lagen die Hausherren aber immerhin mit 8:5 in Führung.

Die berechtigte Kritik des Trainers in der folgenden Auszeit (18. Minute) sollte die Mannschaft aufwecken. Denn trotz der Führung hatten die Siemensstädter bis dahin zwar ein sehenswertes Spiel gezeigt, aber ohne erkennbare Linie.

Im ersten Durchgang waren es vor allem Tempogegenstöße über die Außenpositionen, die für Tore sorgten und einige Kraftwürfe aus der Mitte-Position durch Tobias Sturm. Auch das Zusammenspiel mit Kreisspieler Dario Marceta brachte Zählbares ein. In der Pause bemängelte Georg Paul, dass weder die Abstimmung zwischen Torwart und Abwehr passe noch die im Training geübten Spielzüge und ein flüssiges Angriffsspiel funktionierten.

Nach dem Seitenwechsel wurde der TuS Traunreut allmählich wach und setzte sich in kurzer Zeit mit einer 16:11-Führung ab. Doch dann fühlten sich die Gastgeber zu sehr in Sicherheit und leisteten sich viele technische Fehler. So kam der TSV wieder auf 18:15 heran und glich in der 46. Minute sogar zum 20:20 aus.

Mit zunehmender Hektik fielen in den Schlussminuten viele Tore. Dank erfolgreicher Tempogegenstöße mit dem schnellen Rechtsaußen Toni Mook und den geschickt agierenden Brüdern Julian und Philip Sturm geriet der TuS Traunreut nie in Rückstand. Mit Mook als erfolgreichstem Schützen im Spiel und dank einer stetigen Steigerung von Philip und Julian Sturm hatte der TuS drei wichtige Stützen.

Viele Gegenstöße und freie Würfe aus dem Rückraum machten dem eingewechselten TuS-Torwart Schinko das Leben aber schwer. Dennoch war es er, der in den entscheidenden Minuten vor dem Ende mit einigen starken Paraden seine Vorderleute vor einem Rückstand bewahrte.

Letztlich gelang es dem TuS, sich rechtzeitig vor dem Ende mit der vorentscheidenden Drei-Tore-Führung vom Gegner abzusetzen, sodass es für den knappen 29:28-Sieg reichte.

Für den TuS spielten: Ferdinand Hintz; Josef Schinko (beide im Tor); Julian Sturm (4); Philip Sturm (3); Tobias Sturm (5); Raphael Trattler; Anton Mook (9); Marc Dengel; Franz Maier; Moritz Knoop (3); Martin Gizler (1); Markus Lindner (2); Andreas Albrich; Dario Marceta (2). feh