Große Freude bei der ZSG Rottau

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Sie freuen sich über den neuen Schießstand der ZSG Rottau (von links): Stefan Kollai, Sepp Scheck, Tobias Patzke und Martin Winklmair junior. (Foto: Adersberger)

Große Freude bei der Zimmerschützengesellschaft Rottau: Der Schießstandumbau ist nun fertiggestellt. Die Verantwortlichen der ZSG können den Mitgliedern zwölf elektronische Schießstände bieten.


Im April 2019 hatte die ZSG Rottau in ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen, ihre alten Schießstände durch eine neue elektronische Schießanlage zu ersetzen, sofern dies für den Verein finanziell zu schaffen sei. Nach zwei Jahren ist es nun geschafft, die Schießstätte der ZSG im Vereinslokal Gasthof Fischerstüberl mit elektronischen Schießständen ist fertiggestellt.

Zunächst musste die Frage geklärt werden, ob diese Baumaßnahme finanziell zu stemmen sei. Nach der Einholung der fälligen Umbaukosten und dem Erhalt des Kostenvoranschlags schien das Bauvorhaben zunächst in weite Ferne gerückt. Einen ersten Lichtblick erhielt der Verein durch die Marktgemeinde Grassau, die auf einen Antrag hin finanzielle Unterstützung versprach.

Auch durch das neu aufgelegte Projekt des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB) »Förderung im Breitensport« für Vereine, die ihre Schießanlagen umrüsten, erhielt die Zimmerschützengesellschaft einen Zuschuss. Nach diesen beiden finanziellen Zusagen entschloss man sich, den Bau der elektronischen Schießanlagen mit möglichst viel Eigenleistungen anzugehen. Im Zeitplan war vorgesehen, dass der Bau entweder in der vergangenen Schießsaison oder in diesem Sommer stattfinden sollte.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im ohnehin gesperrten Schießstand der Umbau und die Neuinstallierung der Schießstände begonnen werden. Nach einer Umbauzeit von Dezember 2020 bis April 2021 haben jetzt die Mitglieder zwölf elektronische Schießstände der Marke Disag auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung.

Schützenmeister Stefan Kollai bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung besonders beim Vereinswirt Sepp Scheck, den beiden Sportwarten Tobias Patzke und Martin Winklmair junior und dem 2. Bezirksschützenmeister Stefan Fersch. Ebenso lobte er den 1. Gauschützenmeister Klaus Daiber und die Schützengesellschaft Grabenstätt für deren Unterstützung.

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