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Grassauer Triathleten feiern Klassenerhalt

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Geschafft: Die Grassauer Athleten Michi Gschwendner (von links), Michael Ager, Peter Leo und Benedikt Ager feierten den Aufstieg in die Regionalliga.

Große Freude bei den Grassauer Triathleten: Die erste Mannschaft hat den Klassenerhalt in der I. Bundesliga geschafft und die Zweite steigt in die Regionalliga auf.


Dabei hatten die Bundesliga-Athleten Julian Erhardt, Frederic Funk, Pirmin Frey, Max Sperl und Felix Ostendorf zunächst Startschwierigkeiten. Denn beim ersten Rennen in Buschhütten wurden sie Letzter, doch dann steigerten sie sich kontinuierlich. Im Kraichgau schafften die Grassauer den 14. Rang und in Düsseldorf erreichten sie den 11. Platz. Mitaufsteiger Schongau lag zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtwertung schon abgeschlagen an letzter Stelle.

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Ehrgeiziges Ziel für die neue Saison

In Tübingen mussten die Grassauer das Sprintrennen also nur ohne Pannen hinter sich bringen, um den Klassenerhalt zu feiern. Das schafften die fünf Starter bravourös. Julian Erhardt, Pirmin Frey, Max Sperl, Stefan Hehenwarther und Martin Demuth landeten nämlich auf dem 12. Platz. Und auch das Ziel für die nächste Saison haben sie schon formuliert: Da möchten sich die Grassauer im Mittelfeld platzieren.

Bei drei von vier Bundesliga-Bewerben war auch Frederic Funk am Start. Diesmal verzichtete der C-Kader-Athlet auf das letzte Ligarennen und startete beim Frankfurter Citytriathlon. Seine Gegner waren dabei unter anderem die Ironman-Hawaii-Sieger Faris Al Sultan und Thomas Hellriegel, der zweimalige Weltmeister über die Mitteldistanz, Michael Raelert, sowie weitere Profi-Athleten wie Horst Reichel.

Für Frederic Funk bedeutete sein erster Wettbewerb auf der Olympischen Distanz auch, dass er erstmals mit einem Zeitfahrrad unterwegs war. Schon beim Schwimmen hielt der junge Athlet sich in der Spitzengruppe auf, donnerte über die Radstrecke und ging als Dritter auf die Laufstrecke. Dort musste er lediglich Raelert und Reichel ziehen lassen und feierte mit dem dritten Platz ein Spitzenergebnis.

Die zweite Grassauer Mannschaft eilte in der Bayernliga von Erfolg zu Erfolg – und wurde letztlich mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt. Allerdings war es bis zum letzten Rennen spannend. Denn die drei Top-Teams – SVW Burghausen, Triathlon Grassau II und Volllast Tri Team Schongau II – waren nur je einen Punkt voneinander getrennt.

Das letzte Saisonrennen in Regensburg war ein Mannschaftssprint. 15 Teams mit je vier Athleten starteten dabei gemeinsam über die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 21,6 km Radfahren und 5 km Laufen). Das Besondere dabei: Erst nach dem dritten Athleten jedes Teams, der die Ziellinie überquerte, wurde die Zeit gestoppt. Hier kam's also vor allem also auch auf die Teamtaktik an – und die der Grassauer Benedikt Ager, Michael Ager, Michael Gschwendner und Peter Leo ging perfekt auf.

Nach dem Schwimmen gelang es den Grassauern bereits, das Feld von vorne aus zu kontrollieren. Die Radstrecke war technisch durchaus anspruchsvoll. Doch die Grassauer meisterten auch diese Hürde und stiegen schon mit reichlich Vorsprung auf das nächste geschlossene Team vom Rad. Beim Laufen ließen die vier Athleten nichts mehr anbrennen. Mit mehr als drei Minuten Vorsprung überquerten sie gemeinsam die Ziellinie.

Der Jubel war danach grenzenlos. Denn nach den ersten Plätzen in Waging, Grassau und Regensburg sicherten sich die Grassauer den Gesamtsieg in der Bayernliga vor dem SV Wacker und Schongau II. SB