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Grassau startet in die Saison

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Spielleiter Michael Baumann hatte nicht die schlechteste Idee, als er die Fußball-Kreisklasse Gruppe I neu in eine »Chiemsee-Liga« einteilte. Damit kam er einigen Mannschaften entgegen, die es sportlich attraktiver fanden, sich mit neuen Gegnern zu messen. So gibt der ASV Grassau bei seiner Premiere in die neue Spielzeit am morgigen Sonntag um 16 Uhr beim SV Seeon/Seebruck seine Visitenkarte ab.


Das letzte Mal traf man vor drei Jahren aufeinander, in einer Saison, in der sich der ASV Grassau vehement gegen den Abstieg stemmte. Die Vorzeichen sehen heuer ganz anders aus: »Nach einer Spielzeit, in der unsere Mannschaft einen beachtenswerten fünften Platz belegt hat und viel lernen konnte, erhoffe ich mir schon, dass wir diesmal um die ersten drei Plätze mitspielen«, ist ASV-Abteilungsleiter Ernst Enzmann zuversichtlich.

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Mit den Chiemseern bekommt man gleich einen harten Brocken vorgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rößler hat einen guten Saisonstart mit dem 2:1 gegen den ASV Au II hingelegt und muss als einer der Titelfavoriten in der Kreisklasse I angesehen werden. Dennoch war Rößler nicht ganz zufrieden mit seinen Schützlingen: »Wir hätten das Spiel schon eher entscheiden müssen. Wir sind dann unnötigerweise unter Druck geraten und unser Torwart Christoph Weidinger hat uns im Spiel gehalten.« Gegen Grassau muss der SVS-Trainer auf seinen Mannschaftskapitän Holger Ganss verzichten (Urlaub); ansonsten sind alle Mann an Bord. Dennoch ist Rößler nur vorsichtig optimistisch: »Gegen Grassau gilt es eine schwierige Aufgabe zu meistern. Sie haben sich im Sommer gut verstärkt und sind noch nicht einzuschätzen.«

Doch der ASV Grassau wird zunächst auf seine altbewährten Kräfte zurückgreifen müssen, da Neuzugang Dajan Pajic noch mit einer Sperre von zwei Spielen belegt ist, und Roman Polleichtner den Sprung in die Erste Mannschaft noch nicht gänzlich geschafft hat. Fraglich erscheint außerdem der Einsatz von Torwart Markus Gschossmann, der an einer Handverletzung laboriert. Ob Trainer Viktor Gruber als Ersatztorwart selbst noch einmal die Handschuhe überstreift, wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. fxh/td