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Beim Start am Hochfelln bietet sich den Gleitschirmpiloten ein grandioses Panorama.

Gleitschirmflieger-Elite zu Gast

In Bergen beginnt am morgigen Samstag um 8 Uhr ein besonderes Gleitschirmrennen. Rund 100 Sportler werden beim Bordairrace innerhalb 33 Stunden versuchen, einen weit entfernten Wendepunkt zu erreichen, um dann am Sonntag um 17 Uhr wieder zurück an der Talstation das Ziel zu durchlaufen. Einzige Hilfsmittel sind gute Ausdauer und ein Gleitschirm. 


Veranstalter sind die Hochfellnflieger Bergen, die bereits seit Monaten in den Vorbereitungen stecken und jetzt auf gutes Wetter hoffen. Denn dann gelingt es den besten Piloten dank der Thermik, Strecken mit über 100 Kilometer mit dem Gleitschirm zurückzulegen.

Der Hochfelln – als einer der besten deutschen Flugberge – bietet sich dabei perfekt an. Der Wettbewerb findet aber auch bei schlechtem Wetter statt und dann sind die Athleten gezwungen, viele Kilometer wandernd zurückzulegen. Die komplette Gleitschirmausrüstung muss dabei immer getragen werden. Die Sportler dürfen mit Unterstützung durch Helfer teilnehmen oder in der neuen Wettbewerbsklasse völlig auf sich allein gestellt. Wer hier gewinnen will, braucht neben Flugkönnen, Ausdauer und Ortskenntnis auch eine Taktik, die von den Wind- und Wetterbedingungen entscheidend beeinflusst wird.

Zuschauer können das Rennen per Live-Tracking (bordairrace.com) miterleben. Denn jeder Pilot verfügt über einen GPS-Tracker und damit kann der Rennverlauf jederzeit aktuell überblickt werden. Während des Rennens kann das Live-Tracking mit Moderation in den Mühlwinkler Stubn »live« mitverfolgt werden. Die Siegerehrung ist am Sonntag um 18 Uhr im Festsaal in Bergen.

pf

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