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Das neue Jahr beginnt für den DEC Inzell um Dominik Wallner (links) gleich mit einem Derby beim EV Berchtesgaden. Das Hinspiel gewann man mit 8:1. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Gleich ein Derby im neuen Jahr – DEC Inzell ist am Sonntag in Berchtesgaden gefordert

Nach der Pause über die Feiertage geht es für den DEC Inzell in der Eishockey-Bezirksliga im Derby zum EV Berchtesgaden. Spielbeginn ist am Sonntag um 17.30 Uhr.


Die Voraussetzungen für ein spannendes Spiel sind gegeben, der EV Berchtesgaden ist seit fünf Spielen ohne Niederlage. Die letzte Pleite gab es beim Hinspiel in Inzell mit 1:8, mittlerweile hat sich der EV auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet. Inzell gewann zuletzt 8:5 gegen den EV Aich und wird den Gegner mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen.

»Das wird ein sehr interessantes Spiel. Ich habe sie zuletzt beim Spiel gegen Holzkirchen (4:3 nach Penaltyschießen Anm. d. Red.) beobachtet und war sehr beeindruckt«, sagte DEC-Trainer Jiri Lupomesky. Der Coach hofft, mit einer schlagkräftigen und auch nominell starken Mannschaft nach Berchtesgaden zu fahren. »Ich zähle darauf, dass auch die zuletzt Kranken wieder dabei sind.« Damit spielt er vor allem auf Neuzugang Manuel Rosenlechner an, der für die notwendigen Tore sorgen soll. »Wir müssen da konzentriert zu Werke gehen«, gibt Lupomesky vor.

EV-Trainer Andreas Stöckl freut sich über den guten Lauf seines Teams, gibt sich aber zurückhaltend. Für ihn sind Ottobrunn und Inzell die beiden Top-Mannschaften in der Liga, der Rest spiele nur mit. »Wir wollen natürlich das Spiel lange offenhalten und unsere wenigen Chancen nutzen. Vielleicht können wir sie ja ein wenig ärgern«, hofft Stöckl und fügt hinzu: »Inzell hat viele Stärken und eigentlich haben wir nur auf der Torhüterposition einen Vorteil.« Torwart Fabio Fürlinger hat schon manche Angreifer zur Verzweiflung gebracht. Eines hat Jiri Lupomesky noch seinen Spielern mit auf den Weg gegeben. »Vergesst das 8:1 aus dem Hinspiel, ich habe das Ergebnis bereits einen Tag danach aus meinem Gedächtnis gestrichen.«

SHu

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