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Glaßl gewinnt Bergpokal

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Robert Glaßl vom RSV Traunstein fährt momentan von Erfolg zu Erfolg: Beim 25. Radrennen um den internationalen Wilden-Kaiser-Bergpokal in Kirchdorf in Tirol fuhr er in der Klasse 5 (Jahrgang 1955 bis 1959) der Konkurrenz davon und sicherte sich den Sieg. Gekrönt wurde der Tag für Glaßl noch dadurch, dass sein Sohn Daniel Bichlmann beim gleichen Rennen in der Amateurklasse ebenfalls auf den ersten Platz fuhr. »Über einen Vater-Sohn-Sieg freut man sich doppelt, es war ein schöner und erfolgreicher Tag für uns«, schwärmte Robert Glaßl im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. »Auch weil das Wetter gepasst hat und die Atmosphäre gut war.«


Auf der 11,5 Kilometer langen Strecke hinauf zur Griesneralm setzte sich Glaßl gleich zu Beginn mit dem Russen Vladimir Kuznetsov und dem Franzosen Jean Claude Bougouin ab – und das bei einem Steilstück mit 15 Prozent Steigung. Das Trio harmonierte laut Glaßl gut und ließ sich auch nicht mehr einholen. 500 Meter vor dem Ziel konnte der Franzose dann das Tempo nicht mehr mitgehen. Er fiel zurück und wurde am Ende auch nur Sechster. Glaßl hingegen konnte im Schlussspurt noch einen Zahn zulegen und fuhr in 24:51 Minuten über die Ziellinie. Elf Sekunden dahinter kam Kuznetsov an. Der Pole Ryszard Crygonis wurde Dritter.

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Daniel Bichlmann bewältigte die Strecke in seiner Klasse in 23:52 Minuten. Er verwies den Polen Tomasz Stalinger (24:36 Minuten) und den Österreicher Georg Unterrainer (24:37 Minuten) damit auf die Plätze. SB