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Gezer: »Voll auf Sieg eingestellt«

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Er hofft mit dem TSV Waging auf einen Heimsieg gegen den Tabellenführer: Sebastian Schilling, der beim 3:3 in Au zwei Elfmeter für den TSV verwandelt hatte. (Foto: Butzhammer)

Wenn der Tabellen-14. den Liga-Primus erwartet, sollte man eigentlich über die Rollenverteilung erst gar nicht zu diskutieren brauchen. Anders sieht die Lage jedoch vor dem Heimspiel des TSV Waging in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den TSV Moosach bei Grafing aus, das heute um 14.30 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion angepfiffen wird. »Wir sind voll auf Sieg eingestellt, ein Punkt könnte im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig sein«, betont »Seerosen«-Coach Ali Gezer, »und natürlich sind wir nach fünf Spielen ohne Niederlage auch viel selbstbewusster geworden.«


Schon im Hinspiel lieferten die Waginger gegen den »De-Prato-Clan« ein sehr ordentliches Spiel ab, auch wenn sie sich letztlich nach diversen individuellen Fehlern gegen clevere Moosacher mit 1:2 geschlagen geben mussten. Allerdings sind die Schützlinge von Spielertrainer Markus de Prato auswärts (Bilanz: 9-1-2) sogar noch stärker als vor eigenem Publikum (6-3-2).

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Dennoch ist den Hausherren nicht bange vor dem Landesliga-Aspiranten, zumal Gezer voraussichtlich den »aktuellen Kader« komplett zur Verfügung hat. Ein Fragezeichen steht eigentlich nur hinter dem Einsatz von Kapitän Manuel Sternhuber, den nach einem Autounfall Nacken- und Rückenschmerzen plagen. Sogar Veit Gröbner trainiert bereits wieder, für ihn kommt ein Einsatz heute Nachmittag jedoch noch nicht in Frage.

Was Gezer außerdem gefreut hat: Beim 3:3-Unentschieden am vergangenen Samstag in Au – so unglücklich das Ergebnis letztlich auch zustande kam – sah er eine Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Heimspiel gegen den TSV Dorfen (2:1). Insofern ist der Optimismus im Lager der »Seerosen« durchaus groß, dem gewieften und taktisch stets sehr cool agierenden Tabellenführer mehr als nur Paroli bieten zu können.

Sollte Mühlthaler, Mühlbacher und Co. tatsächlich der vierte Heimdreier gelingen, dann könnte man relativ beruhigt Ostern feiern und die Fahrt zum Karsamstags-Gastspiel bei Landesliga-Absteiger Kirchheimer SC ohne extremen Druck antreten. cs