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Gezer: »Mutig nach vorne spielen«

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Auf so riesigen Torjubel wie hier von Manuel Sternhuber hoffen die Waginger auch heute in der Partie gegen Baldham-Vaterstettten. (Foto: Weitz)

Heimpremiere 2017 für den TSV Waging: Der Tabellenletzte der Fußball-Bezirksliga Ost begrüßt heute um 14.30 Uhr mit dem SC Baldham-Vaterstetten eine der spielstärksten Mannschaften des 16er-Feldes. »Es wird brutal schwer«, mutmaßt deshalb »Seerosen«-Trainer Ali Gezer, zumal er bei weitem nicht alle Mann an Bord hat. »Unser Ziel ist es trotzdem, mutig nach vorne zu spielen und drei Punkte zu machen.«


Das Hinspiel in der großen Vaterstettener »Leichtathletik-Arena« verloren die Waginger zwar mit 2:3, »doch dort haben wir uns wirklich gut präsentiert«, erinnert sich der TSV-Cheftrainer. »Damals haben wir uns jedoch mit drei individuellen Fehlern das Genick gebrochen.«

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Derartige Schnitzer sollten die Hausherren heute Nachmittag tunlichst vermeiden, sonst könnte das Kapitel Bezirksliga – das durch die zwischenzeitliche »Werner-Lorant-Phase« eine ganz besondere Note verliehen bekam – relativ bald zu Ende sein. Während sich die »Seerosen« zum Frühjahrsrunden-Auftakt mit einem 2:2-Remis beim VfL Waldkraiburg – sicher kein schlechtes Ergebnis – begnügen mussten, kam die Baldhamer Mike-Probst-Elf standesgemäß aus der Winterpause. Beim 4:0-Heimerfolg über den TSV Dorfen gelangen der Mannschaft nach einer Ampelkarte sogar zwei Treffer in Unterzahl.

Im Klartext heißt das natürlich auch, dass die Gezer-Schützlinge als Außenseiter ins Duell gehen, auch wenn sie – Testspiele eingeschlossen – nun schon auf sieben Begegnungen ohne Niederlage zurückblicken können. Das letzte Pflichtspiel vor der Winterpause hatten sie ja mit 2:1 beim TSV Ottobrunn gewonnen.

»Auch wenn wir für diese sieben Spiele nur vier Punkte bekommen haben: Fürs Selbstvertrauen ist diese Serie unheimlich wichtig«, erklärt Ali Gezer. Heute muss der TSV-Übungsleiter auf den zuletzt starken Andreas Siegel (zog sich im Abschlusstraining eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu und fällt wohl mindestens drei Wochen aus) ebenso verzichten wie auf Sascha Leuendorf (zwei Partien beruflich verhindert). Fraglich ist der Einsatz von Tobias Hösle und Johannes Barmbichler (beide Grippe). Und da Veit Gröbner, Tom Hofmann und Bastian Maier noch Trainingsrückstand aufweisen (Maier dürfte wohl heute trotzdem im Aufgebot stehen), stellt sich die Mannschaft fast von selbst auf.

»Auf alle Fälle müssen wir die Baldhamer gut bearbeiten, wenn sie sich im Spielaufbau befinden – ich kann mir gut vorstellen, dass das der Schlüssel zum Erfolg sein könnte«, rechnet Gezer sich trotzdem gute Chancen auf den ersten Sieg im neuen Jahr aus. cs