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Gerhard Huber und Andi Mayer sind die neuen Dorfschützenkönige

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Die neuen Schützenkönige des diesjährigen Dorfschießens in Inzell haben gut lachen. Den Titel holte sich 2019 bei den Erwachsenen Gerhard Huber (2. von links) mit einem starken 3,0-Teiler und bei den Jugendlichen siegte Andi Mayer mit einem 14,2-Teiler (insgesamt 16. Platz). Schützenmeister Gebhard Mayer (links) und zweiter Schützenmeister Berni Egger gratulierten den treffsicheren Schützen. (Foto: Wegscheider)

Das Inzeller Dorfschießen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es in diesem Jahr mit insgesamt 744 Nennungen fast so viele waren, wie noch im vorherigen Jahr (750). Schützenmeister Gebhard Mayer war mit der Beteiligung beim 35. Inzeller Dorfschießen sehr zufrieden. »Wir freuen uns, dass wieder so viele Inzeller den Weg zu uns ins Schützenheim gefunden und mitgeschossen haben, ein herzlicher Dank dafür.«


Unglaublich spannend war die Entscheidung um den Dorfschützenkönig, denn auch der 10. Platz hatte noch eine einstellige Wertung. Den Sieg holte sich Gerhard Huber mit einem sensationellen 3,0-Teiler vor Theresa Streibl (3,2-Teiler) und Schützenmeister Gebhard Mayer (4,6).

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Zur Siegerehrung wurde der Schützenraum in einen Saal umfunktioniert und die Band 7Miles sorgte für die musikalische Unterhaltung. Gebhard Mayer freute sich darüber, dass so viele Jugendliche am Dorfschießen teilgenommen haben. Bereits zu Beginn der Schießwoche war die Teilnahme schon sehr ansprechend und im Laufe der Woche war die Zahl der Schützen dann ständig hoch. Selbst am abschließenden Tag waren dann nochmals über 100 Schützen vor Ort.

Bester Schütze war in diesem Jahr Toni Hallweger mit 197 Ringen vor Monika Allerberger, Michi Brand sowie Michael Trommer und Andi Gemacher mit jeweils 196 von 200 möglichen Ringen. Die Anzahl an Mannschaften, die 2019 teilnahmen, war sogar wieder um eins höher als in den vergangenen Jahren. Unter den 79 Teams waren in diesem Jahr 6 reine Jugendmannschaften (Alter unter 18 Jahren). Um eine Mannschaft zu stellen, wurden vier Schützen benötigt, die in die Wertung kamen.

Die Entscheidung in der Mannschaftswertung war heuer eine klare Angelegenheit. Der Sieg ging mit insgesamt 765 Ringen an die Mannschaft Hallweger, Doppler & Co. Den zweiten Platz belegte das Vorjahres-Siegerteam D’Gschwendtein mit 756 Ringen vor der Inzeller Bauernbühne mit ebenfalls 756 und Kirchenmaler Stein mit 755 Ringen. Auf Platz fünf folgte die Gebirgsschützenkompanie (754) vor der Bartstoppe Blosn (753 Ringe).

Die Jugendwertung gewann zum dritten Mal in Folge die Mannschaft WWW (WohnWongWeiber) mit 725 Ringen vor der Mannschaft der Trachtenjugend (638 Ringe) und Hos und Flatsch (633). Der Meistpreis ging 2019 wie im letzten Jahr an die Goaßstoa Bass mit 41 Teilnehmern, wofür 30 Liter Bier ausgehändigt wurden. Die teilnehmenden Mannschaften erhielten aus der Hand von Schützenmeister Gebhard Mayer noch ein spezielles Zielwasser.

Die Bewirtung übernahmen die Mitglieder des Schützenvereins. Gebhard Mayer bedankte sich bei den vielen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Der Titel des Inzeller Dorfschützenkönigs 2019 ging diesmal an Gerhard Huber. Der »Pfarrer«der Inzeller Bauernbühne traf am besten und gewann mit einem 3,0-Teiler. Ganz knapp dahinter folgte Theresa Streibl mit einem 3,2-Teiler. Auch die nächsten Plätze waren eng umkämpft, denn Gebhard Mayer (4,6), Simon Hallweger (4,7) und Martin Egger (4,8) lagen nur drei Zehntel auseinander. Auf dem sechsten Rang folgte Toni Hallweger mit einem 5,3-Teiler. Dahinter folgten: 7. Elfriede Aigner (6,4); 8. Martin Kecht (6,9); 9. Max Josef Christoph (7,8); 10. Jonas Stein (8,2). Der Sieg bei den Jugendlichen ging 2019 an Andi Mayer mit einem 14,2-Teiler. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl bekamen wieder die ersten 45 Schützen einen Preis überreicht.

Nach Abschluss der Siegerehrung gab es noch die Verlosung der Sachpreise. Als Glücksfee fungierte Sofia Kötzinger von der Trachtenjugend. Der Dank des Schützenvereins ging daher auch an die vielen Spender der Priese. Zudem wurden auch einige Preise noch käuflich erworben. Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an Toni Hallweger.

Einige Weißbacher Schützen aus der Mannschaft der Gstaradn waren arg enttäuscht, weil sie nichts gewonnen hatten. Leicht ironisch meinte ein Schütze mit einem Lächeln: »Wenn ich mir die Gewinne am Nebentisch (Hallweger-Doppler) so anschaue, überlegen wir ernsthaft, ob wir uns das im nächsten Jahr wieder antun sollen.« Umso glücklicher war natürlich der neue Inzeller Dorfschützenkönig Gerhard Huber. »Ich war an drei Tagen für drei Mannschaften beim Schießen, doch erst am Samstag war der goldene Schuss dabei. Man braucht einfach mal Glück!« hw