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Gerhard Forster überragend

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Wieder einmal hatten die Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard unglaubliches Glück bei ihrem 2:22 Stunden dauerndem Endurorennen »Stoaling-Trophy«, einer Ausdauer- und Zuverlässigkeitsfahrt für Fahrer von Geländesportmotorrädern. Auf dem Vereinsgelände bei Stadlern begann es erst zum Rennende zu regnen.


Die Mitglieder des MCE unter der Federführung von Endurowart Benedikt Haider, Streckenwart Marcus Marecek und dem stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Sprekelmaier hatten einen anspruchsvollen Rundkurs angelegt. Die Fahrer müssen in der vorgegebenen Zeit so viele Runden wie möglich erfahren. Nach Ablauf der Fahrzeit wird ab dem Führenden das Fahrerfeld abgewunken.

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Der feuchte Boden war tückisch glitschig und brachte so manchen Teilnehmer an den Rand der Verzweiflung. Die verschiedenen Geländeschwierigkeiten traten in kurzer Abfolge auf. Kaum hatte man beispielsweise einen Reifenstapel überwunden, galt es eine steile, steinige Auffahrt zu erobern, die aufgrund des nassen Bodens immer wieder Fahrer zum Straucheln brachte.

Es ging Schlag auf Schlag: Steinfeld, Holzhindernisse, Treppenauf- und -abfahrt, senkrechte Holzbohlen, Wasserdurchfahrt, LKW-Reifen, und immer wieder die verschiedensten Auf- und Abfahrten ließen den Fahrern keine Zeit zum Verschnaufen. Ergänzt wurde der Fahrteil in der Grube um ein angrenzendes Feld, auf dem dann in kurviger Streckenführung richtig Gas gegeben werden konnte. Aber auch hier warteten ein paar Hindernisse.

Eine überragende Leistung erbrachte der auch international fahrende »Extrem-Enduro« Spezialist Gerhard Forster, Mitglied des MCE. Er verbuchte 28 gefahrene Runden für sich und hatte damit sogar zwei Runden (also rund 10 Minuten!) Vorsprung auf den Zweitplatzierten Mathias Saric.

Bis hin zu Platz acht verbuchten alle Fahrer diese 26 Runden auf ihrem Konto. Bei Rundengleichstand entscheidet die benötigte Zeit über die Reihenfolge. So wurde Florian Reichinger Dritter vor Peter Kindsmüller, Christian Pacher, Helmut Bienenstorfer, Henrik Kortoletzky und Maximilian Axenbeck. Die Siegerehrung fand wie gewohnt im Wildfreizeitpark Oberreith statt.

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