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Gerhard Balks Mannschaft will den Lauf fortsetzen

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Auf solche Verfolgung durch den Gegner, wie sie hier Maximilian Probst Links) durch Andreas Niedermeier zu spüren bekommt, müssen die SBC-Spieler auch in Ottobrunn rechnen. (Foto: Weitz)

»Ich hoffe, die Jungs sind bis Sonntag wieder gut erholt – nach dem Dienstagsspiel gegen Ostermünchen waren sie total platt.« Dieser Aussage von Gerhard Balk, dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten SB Chiemgau Traunstein, ist zu entnehmen, dass die derzeitigen englischen Wochen ungeheuer an die Substanz gehen.


Mit dem Gastspiel am Sonntag (14.30 Uhr) beim starken Neuling TSV Ottobrunn beenden Jochen Thudt, Stefan Mauerkirchner und Co. die zweite englische Woche in Folge – und zugleich starten sie in die dritte, denn am 1. Mai (15 Uhr) gibt der SC Baldham-Vaterstetten seine Visitenkarte im EHG-Stadion ab.

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Seit vier Spielen (drei Siege, ein Remis) sind die Traunsteiner nun schon ungeschlagen, und Balk ist guter Dinge, »dass wir unseren Lauf auch in Ottobrunn fortsetzen können.« Zumal die Kicker aus dem Münchner Süden derzeit etwas schwächeln. Zuletzt kassierte die Crew von Trainer Tarkan Kocatepe zwei 0:2-Niederlagen in Folge (in Ostermünchen und gegen 1860 Rosenheim II). Das Hinspiel, das die Traunsteiner mit 3:0 gewannen, bedeutete seinerzeit einen Top-Einstand für den Nachfolger von Uli Habl. Damals hatten die Chiemgauer über den Kampf ins Spiel gefunden und einen verdienten Dreier gefeiert.

Obwohl derzeit fünf Punkte zwischen beiden Teams liegen, sind die Ottobrunner ein Team, das der SBC durchaus noch einholen könnte – zumal die Hausherren eine Begegnung mehr absolviert haben. Dazu bedarf es jedoch eines Sieges!

Allerdings boten die Ottobrunner am Dienstag gegen das Ensemble des Teisendorfers Dieter Kern keineswegs eine schwache Leistung, im Gegenteil: Manager Semir Cerovac wollte dem Team keinen Vorwurf machen, »doch das Tor war wie vernagelt«, klagte er.

Nicht vernagelt war das gegnerische Gehäuse zuletzt für die Balk-Schützlinge. Beim 3:2 gegen den SVO hatten sie am Dienstag auch noch das nötige Quäntchen Glück, dass der Torwart beim entscheidenden Treffer von Mauerkirchner schlecht gestanden war. Doch auch das Glück muss erst erzwungen werden, und aufgrund der zwei vorherigen »Holztreffer« war der Sieg gegen Ostermünchen absolut verdient.

Am Mittwoch stand ein Pflegetag für die müden Traunsteiner Kickerbeine auf dem Programm (Balk: »Das Regenerieren war mir diesmal sehr wichtig«), am gestrigen Freitag bat der Winhöringer seine Leute zum Abschlusstraining.

In puncto Aufstellung wird es keine dramatischen Veränderungen geben. Fraglich scheint der Einsatz von Maxi Trzewik, außerdem gibt es ein paar kleinere Blessuren. Doch im Großen und Ganzen wird die zuletzt erfolgreiche Mannschaft den Naturrasen des Haidgraben-Stadions betreten, der sich zweifelsfrei in einem besseren Zustand befindet als der Platz im EHG-Stadion. Auch dieser bräuchte ein paar Pflegetage... cs