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Gerechtes SVK-Remis im Schwabenland

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Er hatte mit einem Treffer ans Kreuzeck Pech: Kirchanschörings Max Vogl. (Foto: Wukits)

Vor fast genau 40 Jahren spielte der SV Kirchanschöring in der Fußball-Landesliga Süd erstmals beim FC Gundelfingen und verlor mit 0:2. Am Samstag machten es die Gelb-Schwarzen besser und holten vor rund 200 Zuschauern im Schwabenstadion beim torlosen Remis immerhin einen Punkt in der Bayernliga Süd.


Gundelfingens sportlicher Leiter Stefan Kerle, der seit einigen Wochen und bis zur Winterpause als Interimstrainer beim FCG fungiert, zeigte sich »sehr zufrieden« mit dem Spiel seiner Mannschaft. Die erste Halbzeit sei »ausgeglichen« gewesen, »da waren wir nicht so im Spiel.« In der zweiten Halbzeit habe der FCG »mutiger gespielt, da war die Zweikampfhaltung deutlich besser. Daraus sind auch jede Menge Chancen« entstanden«, lobte er – um dann zu bedauern: »Leider hat sich meine Mannschaft da nicht belohnt.«

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SVK-Co-Trainer Dominik Hausner war »sehr zufrieden« mit seiner Mannschaft. Diese habe sich »gewehrt und die Zweikämpfe gut angenommen.« Das sei nicht so einfach, wenn der Gegner sehr viel mit langen Bällen operiere. Da gebe es permanent Zweikämpfe »in der Luft, das kostet Kraft.« Gundelfingen »hat ein sehr aggressives Angriffs-Pressing gespielt«, so Hausner. Das Unentschieden sei gerecht, denn beide Teams hatten ihre Torchancen.

16 Minuten waren gespielt, da setzten die Gastgeber ein erstes Zeichen, als Rene Schröder aus 18 Meter ein Zuspiel volley an den rechten Außenpfosten des von Lukas Hoyer gehüteten SVK-Tores donnerte. Nach rund einer halben Stunde der erste SVK-Angriff: Bernd Eimannsberger schickte mit einem genauen Pass aus dem Mittelkreis Max Sturm auf rechts, der passte in die Mitte und dort rutschte Manuel Omelanowsky um Haaresbreite am Leder vorbei.

Gundelfingen sorgte in der 35. Minute für stockenden Atem bei den mitgereisten SVK-Fans, als Michael Grötzinger rechts per Doppelpass freigespielt wurde, in die Mitte flankte und Phillip Schmid am hinteren Eck des Fünfmeterraums völlig frei per Kopf den Ball verfehlte. In der 40. Minute spielte Tobias Schild rechts Omelanowsky an, der bediente in der Mitte Max Vogl, der das Leder mit dem Innenriss ans Kreuzeck schlenzte.

Nach dem Wiederanpfiff war es Omelanowsky (50.), der einen Rückpass auf Torwart Dominik Trenker ahnte, dem Schlussmann den Ball abluchste, doch kein SVKler konnte davon profitieren. In der 60. Minute kam die Heimelf über rechts, doch Schmid verfehlte per Kopf das SVK-Gehäuse. Nach einem Eckball hämmerte Roman Kadutschenko völlig frei den Ball neben den SVK-Kasten. In der 76. Minute war abermals »Omo« durch, Torwart Trenker rettete weit vor seinem Tor, doch Sturms Schussversuch verfehlte den leeren Kasten.

In den letzten zehn Minuten herrschte nochmals Chaos im SVK-Torraum, doch trotz Gestochere gelang der Heimelf kein Treffer. Den letzten Aufreger lieferte Manuel Müller mit einem Freistoß von rechts, der knapp am linken Pfosten des SVK-Tores vorbeisegelte.

FC Gundelfingen: Trenker, Grötzinger, Kadutschenko (65. Levet), Schnelle, Laubmeier, Scheu, Kühn, Yasar (78. Müller), Schmid, Brandt (60. Wiener), Schröder.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz, Eder, Omelanowsky (90. Maierhofer), Gürcan, Vogl (84. Höller), Söll, Eimannsberger, Schild, Sturm.

Schiedsrichter: Florian Böhm (TSV Wolfratshausen).

Zuschauer: 200. mw