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Gerechtes Remis am Eichbergfeld

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So setzte er sich auch gegen den ESV Rosenheim immer wieder gut in Szene: der Grabenstätter Robin Dirnberger. (Foto: Wirth)

Auch im letzten Spiel vor der Winterpause blieb dem TSV Grabenstätt der ersehnte erste Heimsieg in dieser Saison in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I verwehrt. Während die letzten Wochen allerdings von der mangelnden Chancenverwertung der Chiemseer geprägt waren, sah man nach der Partie gegen den starken Gegner aus Rosenheim nur wenige enttäuschte Gesichter.


Zwar ging der TSV zweimal in Führung, nach den 90 intensiv geführten Spielminuten stand jedoch ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden zu Buche. »Das Ergebnis geht natürlich in Ordnung. Wir hätten aber einfach nach dem 2:1 die Führung länger halten müssen, dann wären wir sicher auf der Siegesstraße gelandet«, so der Grabenstätter Trainer Marc Aigner nach der Partie. In dieser zeigte die gegnerische Elf von Anfang an, warum sie in den vergangenen Wochen den Tabellenkeller verlassen konnte.

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Die starke Offensive um Gökhan Kus machte vor allem in den Anfangsminuten Druck und kam mehrere Male dem Grabenstätter Tor gefährlich nahe. Dann nahmen die Gastgeber das Spiel jedoch in die eigene Hand und versuchten durch schnelles Umschaltspiel ihre Angreifer in Position zu bringen. Der junge Robin Dirnberger bewies nach 25 Minuten seine Qualitäten und umkurvte nach schönem Zuspiel von Nick Eckl den gegnerischen Torwart Matthias Enderle und schob den Ball ins leere Tor.

»In dieser Situation haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Durch gezielte Konter die Rosenheimer zu überwinden«, lobte Aigner. Durch weitere Chancen von Dirnberger und Alexander Bondariu versäumten es die Grabenstätter jedoch, das zweite Tor nachzulegen.

Und so führte ein beinahe identischer Angriff wie der des ersten Treffers zum 1:1-Halbzeitstand. Schön freigespielt behielt Gökhan Kus vor dem Grabenstätter Schlussmann Martin Spiegelberger die Nerven und schob zum Ausgleich ein.

Nach dem Seitenwechsel zeigten beide Teams, dass sie sich mit einem Unentschieden nicht begnügen wollen. Maxi Steinberger scheiterte zunächst frei vor dem Tor, auf der Gegenseite kam Lukas Wölflick zu einer guten Gelegenheit, Spiegelberger parierte jedoch glänzend. In der 60. Spielminute machte es Steinberger dann besser: Vom stark aufspielenden Moritz Baron in Szene gesetzt, umspielte er zwei Gegenspieler und versenkte den Ball ins rechte Toreck. Die Freude über den Führungstreffer hielt aber nicht lange. Nur fünf Minuten später erzielte Wölflick den Ausgleich und sorgte für Jubel bei den Innstädtern.

In der Schlussphase warfen noch einmal beide Mannschaften alles nach vorne, es sollte jedoch kein weiterer Treffer mehr fallen. Sowohl Kus und Michael Hösch auf Rosenheimer Seite als auch Manuel Schnurrer aus kurzer Distanz und Steinberger mit einem sehenswerten Distanzschuss auf Grabenstätter Seite scheiterten an den gut aufgelegten Torhütern.

»Meine Mannschaft hat gut gekämpft, leider hat es zu einem Sieg nicht gereicht. Aber wenn wir diesen Weg weitergehen, bin ich überzeugt, dass wir in der Rückrunde wieder unsere Punkte holen«, meinte Aigner nach einer interessanten Kreisklassenpartie. fb