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Gerechtes Remis am Eichbergfeld

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In einer intensiv und ansehnlich geführten Partie der Fußball-Kreisklasse Gruppe I trennten sich der TSV Grabenstätt und der ASV Au II mit 1:1. Für die Gäste bedeutete dieses Ergebnis zwar den ersehnten ersten Punktgewinn in der Saison, die Freude hielt sich zumindest bei Dominik Schenk dennoch in Grenzen, schließlich hatte er fünf Minuten vor Spielende per Strafstoß den Siegtreffer auf dem Fuß. So aber hielt ein gut aufgelegter Martin Spiegelberger das leistungsgerechte Unentschieden fest.


»Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden, jeder auf dem Platz hat gekämpft, mit etwas mehr Cleverness wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, insgesamt aber war das Unentschieden in Ordnung«, so der neue Grabenstätter Trainer Mark Aigner nach der Partie, in der die Hausherren vor allem in den Anfangsminuten keinen Zweifel daran ließen, das Spiel gewinnen zu wollen.

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Ein Treffer mit der Hacke

»Wir wollten sofort präsent sein, das haben meine Spieler auch gut umgesetzt«, lobte Aigner, der nach 15 Minuten einen herrlichen Treffer seiner Elf bejubeln durfte. Das Grabenstätter Eigengewächs Robin Dirnberger überwand nach einer scharf getretenen Ecke von Manuel Schnurrer per Direktabnahme mit der Hacke den Gästetorhüter Bastian Kohnle. »Ein super Tor«, wie Aigner anerkannte.

Was dann folgte, war jedoch sicherlich nicht nach der Vorstellung des Trainers. Im direkten Gegenzug tauchte der Auer Stürmer Raffaele Diestelhorst nach einer schönen Kombination über die rechte Außenbahn frei vor Spiegelberger auf und verwandelte das Leder eiskalt.

Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und erspielten sich bis zur Halbzeit noch weitere gute Möglichkeiten durch die beiden starken Stürmer Alex Bondariu und Robin Dirnberger.

Auch nach dem Seitenwechsel erlebten die Zuschauer eine spannende und ausgeglichene Partie, in der beide Teams versuchten, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Die größte Möglichkeit dafür besaß Schenk in der 85. Minute. Diestelhorst wurde vom ansonsten fehlerfrei agierenden Grabenstätter Innenverteidiger Fabian Tettenhammer von den Beinen geholt, sodass dem starken Unparteiischen Hubert Hobmaier nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Martin Spiegelberger war jedoch zur Stelle und hielt den Ball und damit auch den Punkt der Hausherren fest.

»Ergebnis geht in Ordnung«

»Natürlich hatten wir zum Schluss etwas Glück, dass der Elfmeter vergeben wurde, auf der anderen Seite hatten wir auch genug gute Gelegenheiten, noch ein Tor zu erzielen, insofern geht das 1:1 schon in Ordnung«, wie Aigner konstatierte.

Nun gilt es für die Grabenstätter, die Form zu halten, um nächste Woche beim Tabellenführer SV Seeon/Seebruck zu bestehen.