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Generationswechsel: Konrad Steinberger gibt sein Amt ab

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Der 3. Gauschützenmeister Roman Schneider (hintere Reihe, von links) gratulierte Sportwart Markus Lichtmannegger, Schützenmeister Tobias Steinberger, 2. Schützenmeister Christian Noppinger, Schriftführer Alexander Popelka, Niklas Schwarz (Ausschuss) sowie Sebastian Steinberger (vordere Reihe, von links, Ausschuss), Kassier Anton Mitterer, Julian Pittermann (Ausschuss), Andrea Brandt (Ausschuss), Josef Dammer (Ausschuss) und Jugendsprecher Tobias Brettl zur Wahl.

Bei der SG Trauneck Traunstein hat es einen Generationswechsel gegeben: Schützenmeister Konrad Steinberger gab sein Amt ab. Bei den Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim wurde Tobias Steinberger einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Die Wahlleitung übernahm der 3. Gauschützenmeister Roman Schneider. Er dankte vor der Wahl des scheidenden Schützenmeister für seinen Einsatz. Konrad und Marga Steinberger waren SG Trauneck und Trauneck war Steinberger, betonte er.


Neben Tobias Steinberger wurde Christian Noppinger zum 2. Schützenmeister gewählt. Er löst Harald Urban ab, der seinerseits auch den Generationswechsel wünschte. Kassier bleibt weiterhin Anton Mitterer. Als Sportwart wurde Markus Lichtmannegger bestätigt. Neuer Schriftführer ist Alexander Popelka.

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Sechs Mitglieder in den Vereinsausschuss berufen

Für die Wahl von fünf Vereinsausschussmitgliedern waren sechs der von Konrad Steinberger vorgeschlagenen Kandidaten bereit, in der Vereinsleitung mitzuarbeiten. Kurzerhand schlug der neue Schützenmeister vor, alle sechs Kandidaten in den Ausschuss wählen zu lassen, da dies die Satzung zulässt. So wurde Josef Dammer, Sebastian Steinberger, Niklas Schwarz, Julian Pittermann und Andrea Brandt sowie Tobias Brettl als Jugendsprecher in den Ausschuss gewählt. Auf Antrag von Tobias Steinberger wurde Konrad Steinberger zum Ehrenschützenmeister und Harald Urban zum Ehrenmitglied ernannt.

Der scheidende Schützenmeister Konrad Steinberger berichtete noch vom abgelaufenen Jahr. Er ging dabei vor allem auf die durchgeführte 41. Stadtmeisterschaft im Schießen ein, hierbei wurde besonders die Arbeit der Mitglieder gewürdigt.

Im Bericht des Sportleiters Harald Urban wurde die hervorragende Leistung der LP-Mannschaft herausgestellt, die seit zwei Saisonen ohne Punktverlust an den Rundenwettkämpfen im Gau teilnimmt. Außerdem wurde von den erzielten Ergebnissen bei Bezirks-, Landes-, und Deutschen Meisterschaften berichtet.

Kassier Anton Mitterer legte einen positiven Kassenbericht vor. Wegen der Durchführung der Stadtmeisterschaft konnte ein Gewinn erzielt werden. Obwohl vor wenigen Jahren in eine Photovoltaikanlage investiert wurde, schreibt der Verein schwarze Zahlen. Kassenprüferin Annemarie Rosmer lobte die außerordentliche Arbeit des Kassiers.

Der 3. Gauschützenmeister Roman Schneider nahm einige Ehrungen vor. Für ihn sei es eine besondere Freude, die Ehrenzeichen und Urkunden im Namen des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes und des Bayerischen Landesschützenmeister zu überreichen, sagte er. Harald Urban erhielt die goldene Ehrennadel des DSB und das große Ehrenzeichen des BSSB samt Urkunden für 50-jährige Mitgliedschaft. In diesen mehr als 50 Jahren konnte er als aktiver Schütze sehr viel erreichen. Höhepunkt seiner Schützenkarriere war die Nominierung für die Olympiade in Moskau, bei denen Sportler der BRD dann aber aus politischen Gründen nicht teilnehmen durften. Erwähnenswert ist auch seine mehrjährige Tätigkeit als Trainer beim BSSB und natürlich auch seine Jahrzehnte lange Tätigkeit bei der SG Trauneck.

Für mehr als 25 Jahre Mitgliedschaft wurden noch folgende Traunecker ausgezeichnet: Peter Gawlik, Uwe Steinmetz, Markus Lichtmannegger, Johann Lechner, Wolfgang Niedworok, Roman Winkler, Ulrich Fischer, Sebastian und Tobias Steinberger.

Konrad Steinberger blickte dann noch einmal zurück und berichtete über seine über 40-jährige Tätigkeit im Verein, davon 31 Jahre in der Vorstandschaft, die ersten drei Jahre als 2. Schützenmeister und die folgenden 28 Jahre als 1. Schützenmeister. Konrad Steinberger merkte an, dass aus den Kindern und Jugendlichen von damals nun gestandene Persönlichkeiten geworden seien. So sei der Verein jetzt in der glücklichen Lage, junge Leute zu haben, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen, betonte er.

Viele Erfolge waren Lohn für die Arbeit

Konrad Steinberger fügte an, dass er über 30 Jahre gerne die viele ehrenamtliche Arbeit leistete und durch die vielen Erfolge gebührend entlohnt wurde. Er will nun die Chance ergreifen und einen Generationswechsel in der Vereinsleitung herbeiführen.

Sportwart Markus Lichtmannegger merkte unter dem Beifall der Mitgliedschaft an, dass es ohne Steinberger das Schützenheim in Geißing nicht geben würde und dankte für die jahrzehntelange, hervorragende, ehrenamtliche Tätigkeit der Familie Steinberger. Selbstverständlich werde der Verein zu späterem Zeitpunkt noch ein angemessenes Präsent übergeben, kündigte er an. fb