weather-image
26°

Generalprobe für den Hit gegen 1860

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Er trifft mit dem SV Kirchanschöring heute auf seinen Ex-Verein: Josef Höller. (Foto: Butzhammer)

Einen Testspiel-Doppelpack der ganz besonderen Art hat der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring an diesem Wochenende zu bieten: Die Mannschaft von Patrick Mölzl empfängt heute um 19 Uhr den österreichischen Regionalliga-Aufsteiger USK Anif, ehe sie am Sonntag um 15 Uhr die Zweitliga-Profis des TSV 1860 München zum großen Knaller der Vorbereitung erwartet.


»Es dürfen gerne 2500 Zuschauer werden«

Anzeige

Während heute wohl nur etwa 200 Zuschauer ins Stadion an der Laufener Straße pilgern werden, ist am Sonntag mit dem zehnfachen Zustrom zu rechnen. »Mit 2000 Zuschauern wäre ich zwar schon sehr zufrieden, es dürfen aber auch gerne 2500 werden«, schmunzelt SVK-Vorstandsmitglied Rudi Gaugler. Er hat vor allem insofern gut lachen, »weil wir ja schon etwa 1200 Karten verkauft haben – und da sind noch keine Bestellungen der vielen Löwen-Fanclubs inbegriffen.«

Zunächst aber wollen die »Anschöringer« heute eine ordentliche Leistung gegen den Meister der viertklassigen Salzburger Liga abliefern. Im Brennpunkt wird vor allem Josef Höller stehen, denn der SVK-Neuzugang feiert ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.

Beim jüngsten 1:0-Sieg gegen den Regionalligisten SV Wacker Burghausen deutete er gut eine Stunde lang sein Potenzial an, ehe er für Co-Trainer Stephan Schmidhuber Platz machen musste. »Im Training geben unsere Jungs brutal Gas«, lobt Gaugler die Einstellung der Landesliga-Meister-Kicker, »und das ist zurzeit das Wichtigste. So ein Prestigesieg wie der gegen den SV Wacker freut uns zwar, aber wir messen diesem Ergebnis trotzdem keine große Bedeutung bei.«

Die Anifer, die am 22. Juni das Training aufgenommen haben, sind sicher ein Gegner, der dem SVK die Stirn bieten kann. Mit sensationellen 23 Punkten Vorsprung dominierten sie die Salzburger Liga und sicherten sich vor den Bundesliga-Amateuren des SV Grödig den Titel.

Allerdings sind die Anifer in der Vorbereitung noch nicht ganz so weit fortgeschritten wie der SVK. Die Gelb-Schwarzen starten ja bereits am 18. Juni mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Sonthofen in die Bayernliga Süd, dagegen geht’s in der österreichischen Regionalliga West für den USK erst am 25. Juli gegen den Lokalrivalen USC Eugendorf los.

Übrigens: Eine ausführliche Vorschau auf den Hit SVK gegen 1860, in dessen Rahmen auch das löwengerechte Kfz-Kennzeichen »TS - V 1860« versteigert wird, lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe. cs