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Die Leichtathletinnen der SG Schönau Elisa Hölzlwimmer (v.l.), Eva Kuchenbecker, Magdalena Köppl, Magdalena Wurm und Leni Hölzlwimmer sind bei einem Leichtathletik-Meeting in Germering mit gemischten Leistungen gestartet. (Foto: privat)

Gemischte Leistungen und Chaos

Die Leichtathletinnen der SG Schönau litten bei einem Meeting in Germering etwas unter der schwierigen Organisation vor Ort. Der Tag begann schon nicht gut, da Katharina Punz krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Damit war die Staffel ersatzgeschwächt und Magdalena Wurm ersetzte sie als Startläuferin. 


Dazu kam vor Ort ein großes Organisations-Chaos. Nachdem umgemeldet werden musste, ging das Quartett Magdalena Wurm, Elisa Hölzlwimmer, Magdalena Köppl und Eva Kuchenbecker am Ende gegen eine gemischte Erwachsenen-Staffel ins Rennen, was gegen die starken Gegner für das Selbstbewusstsein nicht förderlich war. Dennoch klappten die Wechsel ganz gut und die Vier liefen 55,33 Sekunden, was den Trainer Hermann Kirchhoff positiv überrascht hat: »Ich hoffe, dass wir bei nächster Gelegenheit mit der besser eingespielten Stammbesetzung doch noch die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft erreichen, wo 54,00 Sekunden gefordert sind.«

In der Disziplin Kugelstoß verbesserte sich Magdalena Köppl auf 7,95 Meter, Eva Kuchenbecker auf 7,87 Meter. »Beim nächsten Wettkampf erwarte ich Stöße über acht Meter«, so der Trainer. Freuen konnte er sich, dass sich der Leichtathletik-Neuling Magdalena Wurm im Sprint über 100 Meter von 16,28 auf 15,54 Sekunden verbessert hat.

Das Chaos mit den Startlisten blieb aber den ganzen Tag erhalten und wirkte sich auch auf die Wettbewerbe aus. So kam Elisa Hölzl-wimmer im Weitsprung auf 4,80 Meter und im Hochsprung auf 1,30 Meter, womit sie ihre Bestleistungen verfehlte. Auch Leni Hölzlwimmer schaffte ihre Rekordmarken nicht.

Dennoch ist auch das eine Erfahrung, die man machen muss, um in solchen Fällen die Ruhe zu bewahren und fokussiert zu bleiben, wie ihnen ihr Trainer mit auf den Weg gab. Gleiches galt für Magdalena Köppl im Hochsprung da sie schon bei 1,40 Meter hängen blieb.

Kirchhoff führt die schlechteren Leistungen auch auf die Coronazeit zurück: »Nach Corona sind nicht alle im »flow«, aber das wird schon wieder. Die Hauptsache ist, dass wir wieder an Wettkämpfen teilnehmen können.«

cw

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