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Gemeinsam spielen und lernen als Ziel

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Spielfreude, gegenseitiger Respekt und friedliches Miteinander standen im Mittelpunkt des dreitägigen Fußballcamps beim SV Kirchanschöring. (Foto: Bittner)

»Am Ende sind alle glücklich und zufrieden nach Hause gegangen«, strahlte Thomas Mooser übers ganze Gesicht. Zusammen mit Heidi Mühlbacher und Helga Brüderl zeichnete er für das 7. Fußballcamp des SV Kirchanschöring verantwortlich. 95 Nachwuchskicker, darunter zehn Mädchen, im Alter von 6 bis 13 Jahren des TSV Fridolfing, TSV Tittmoning, TSV Petting, der DJK Otting, des TSV Waging sowie von Gastgeber SVK nahmen daran teil.


Den Trainern der neun Gruppen assistierten über drei Tage verteilt mehr als 20 Spieler der Ersten und Zweiten Kirchanschöringer Mannschaft. Hauptziel des Fußballcamps: »Dass wirklich jedes einzelne Kind unabhängig von seinem Leistungsstand gleichermaßen gefördert wird«, so Mooser. Dazu wurden einfache, aber professionelle Rahmenbedingungen geschaffen, in denen sich die qualifizierten Trainer und ihre Gruppen frei bewegen konnten.

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»Diese Freiheit hat dazu geführt, dass der Spielfluss und der natürliche Drang der Kinder, spielerisch und kreativ zu üben und zu lernen, nie unterbrochen wurde«, berichtet Mooser. »Aufgrund der herausragenden Leistungen unserer Trainer wuchs das Fußballcamp trotz der kurzen Zeit zu einer Einheit zusammen. Was wir beobachtet haben, war reinste Spielfreude, gegenseitiger Respekt und friedliches Miteinander«, freute sich Mooser.

Die Kinder fühlten sich an den drei Tagen – man kam jeweils von 9.30 bis 16 Uhr zusammen – am Sportplatz in Kirchanschöring pudelwohl und kommen 2014 sicher gerne wieder. Als Erinnerung gab’s ein Teamfoto mit allen Betreuern. Eine komplette Trainingsbekleidung sowie ein hochwertiger Fußball durften ebenfalls mit nach Hause genommen werden. Am Tag nach dem Camp durften noch einige Kinder mit der Ersten Mannschaft zum Landesliga-Spiel einlaufen oder als Zuschauer der Partie beiwohnen.

Eines der Glanzlichter des Fußballcamps: die von Bruno Tschoner moderierte Fragerunde mit Günter Heberle, SVK-«Legende« Bernhard Brüderl und Ex-Profi Patrick Mölzl, der seit dieser Saison für die Gelb-Schwarzen kickt. Neugierig wollten die Nachwuchsfußballer wissen, wie es sich anfühlt, in so guten Mannschaften und vor allem vor so vielen Zuschauern zu spielen, und wie man dorthin gelangen kann. Patrick Mölzl gab die Antwort, die auch bei Heberle und Brüderl Zustimmung fand: »Zuallererst muss man diesen Sport wirklich lieben und stets Spaß an seinem Tun haben.« Mölzl war von dem Camp höchst angetan: »Ich bin mit einem richtig guten Gefühl nach Hause gefahren.«

Zum Abschluss des Camps wurden die 95 Kinder in acht Teams aufgeteilt, um ein Turnier auszutragen. Alle Mannschaften spielten altersklassengerecht im Modus »Jeder gegen jeden«. Thomas Mooser schmunzelt, weil er in seinen Abschlussworten vergessen hatte, die Ergebnisse des bei allem Ehrgeiz fröhlich ausgetragenen Bewerbs vorzulesen: »Aber niemandem fiel's auf.« Das zeigte, dass die Freude am Spielen absolut im Vordergrund stand und sich die Kinder auf das Gewinnen nichts einbildeten. bit