Gelungener Abschluss der Saison

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Die Inzellerin Lisa Köstle, die für den Kajak-Klub Rosenheim startet, hat gut lachen. Sie kann auf ihre bisher erfolgreichste Saison im Wildwasserkajak zurückblicken.

Herbstzeit ist Marathonzeit, so lautet in der Regel das Motto für die Kajakfahrer. Nach einem durchaus sehr erfolgreichen Sommer im Wildwasserrennsport fand zum Saisonausklang der internationale Krumlovsky-Marathon auf der Moldau im wunderschönen tschechischen Krumau statt. Mit dabei waren auch die Inzellerin Lisa Köstle und Maria Weber, beide vom Kajak Klub Rosenheim, die mit guten Leistungen überzeugten.


Der Marathon erstreckt sich dabei über 36 Kilometer bis in die Stadt. Auf der Strecke sind insgesamt 14 Wehre zu passieren, davon muss eines sogar mit Boot und Paddel an der Portage umtragen werden. Neben dem SUP- (Stand Up Paddel), Schlauchbootrennen und vielen anderen Kategorien gab es auch die Klasse Damen-Kajak-Einer, in der Lisa Köstle und Maria Weber an den Start gingen.

Die erste Herausforderung ist schon mal der Massenstart. »Wenn alle gleichzeitig losfahren, ist es wichtig, sich bei Kollisionen mit anderen Booten rauszuhalten und am besten kontaktlos in Fahrt kommen, um das erste Wehr, das bereits nach 500 m kommt, im vorderen Feld zu bewältigen«, erzählt Lisa Köstle, der das einigermaßen gut gelang.

Im Hauptfeld kann man am ersten Wehr viel Zeit verlieren, wenn alle gleichzeitig über die schmale Rutsche wollen. Maria Weber erwischte einen sehr guten Start und konnte gleich die Führung im Feld übernehmen. Lisa Köstle hatte leichte Schwierigkeiten, kam aber dennoch in der Damengesamtwertung auf Platz 4 ins Rennen.

Gut acht Kilometer hielt bei Maria Weber die Damen-Gesamtführung. Dann wurde sie aber von Martina Satkova (Tschechien) im Seekajak eingeholt. Bis zur Portage konnte sie den zweiten Platz halten, kam jedoch zeitgleich mit einer anderen tschechischen Fahrerin an die Portage.

Dabei versperrten Schlauchbootfahrer Maria Weber den Weg und so fiel sie in der Gesamtwertung auf Platz drei zurück. Zu ihrem Glück wurden beide vor ihr platzierten Sportlerinnen in einer anderen Kategorie gewertet, und somit stand dem Damensieg bei diesem Marathonwettbewerb nichts mehr im Wege. Mit einer Zeit von 2:37 Stunden kam Maria Weber als schnellste K-1-Dame ins Ziel, gefolgt von Ana Steblaj (Slowenien/2:38 Stunden).

Lisa Köstle erkämpfte sich Platz 3 in der Kategorie und Platz 5 in der Damen-Gesamtwertung mit einer Zeit von 2:39 Stunden. Maria Weber war sehr stolz über ihren Erfolg. »Ich bin sehr glücklich über das tolle Ergebnis, weil ich nicht damit rechnen konnte, auf dem Stockerl ganz oben zu stehen. Es ist von Anfang an top gelaufen und war ein echt guter Abschluss der Saison«, freute sich die junge Sportlerin.

Die Sportlerinnen des KK Rosenheim können mit dem Abschneiden bei diesem Marathon sehr zufrieden sein. Das ist genau die richtige Motivation für das kommende Wintertraining für die Saison 2022.

hw

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