Gelungene Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft

Bildtext einblenden
Die Kielzugvogelsegler waren am Wochenende am Waginger See im Einsatz. Dort geht es ab morgen, Mittwoch, gleich weiter. Die internationale Deutsche Meisterschaft steht auf dem Programm. (Foto: Heissenhuber)

Die im Frühjahr wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagte Dr. Hans-Rösch-Gedächtsnisregatta der Kielzugvogelsegler konnte nun noch am Waginger See durchgeführt werden. Zur Wettfahrtserie, die der Waginger SC schon seit Mitte der 1960er Jahre ausrichtet, haben 26 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Ungarn teilgenommen. Wegen der widrigen Windverhältnisse konnten statt der fünf Wettfahrten an den beiden Regattatagen nur drei Durchgänge durchgeführt werden.


Gesamtsieger wurde das Team Herbert und Elisabeth Kujahn vom Segelclub Füssen. Das Team startete als Mitfavorit mit einem 2., einem 4. und einem 1. Platz. Sie lagen damit sieben Punkte vor den derzeit Ranglistenersten Alexander Morgenstern und Tanja Seegelke vom Duisburger Yachtclub, die einen 1., einen 3. und einen 8. Platz einfuhren.

Anzeige

Dritter wurden Michael Hotho und Christoph Haag vom Seglerverein Großheidentorn mit je einem 3., einem 7. und einem 2. Rang. Sie waren punktgleich (zwölf Zähler) mit dem Zweitplatzierten. Beste Teilnehmer vom Waginger Club waren mit einem 12. Rang Bernhard Thomele und Christian Kolb.

Jetzt geht es gleich weiter: Die internationale Deutsche Meisterschaft der Klasse wird am heutigen Dienstag mit einer Eröffnungsfeier auf dem Gelände des WSC beginnen. Die erste Wettfahrt der Meisterschaft wird am morgigen Mittwoch um 12 Uhr gestartet. Dabei zählen die Erstplatzierten von diesem Wochenende ganz sicher erneut zu den Favoriten des hochkarätigen Starterfeldes. Insgesamt sind 36 Boote am Start. Nicht zu unterschätzen sind aber auch etliche andere Teams – etwa die mehrmaligen Deutschen Meister Jürgen Reichard mit seiner Frau Elke. Siegchancen hat aber auch das Duo Gerd und Angelika Diederich vom Simsee. Zudem haben Gerhard Zimmerly/Irmgard Steinberger vom Staffelsee, die vor allem bei leichten Winden schon manchen Favoriten hinter sich gelassen haben, Ambitionen auf einen Podestplatz.

Insgesamt sind laut Wettfahrtleiter Christian Huber zehn Wettfahrten geplant. Nach der ersten Wettfahrt morgen sollen je nach Witterung die nachfolgenden Starts bis einschließlich Samstag ausgetragen werden. Sollten alle Wettfahrten über die Bühne gehen können, so kann das jeweils schlechteste Einzelergebnis gestrichen werden. S.H.

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen