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Gelungene Generalprobe für den SVK

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Kirchanschörings Manuel Omelanowsky (links, hier im Duell mit Anton Mook vom TuS Traunreut) schoss den SVK zum 1:0-Sieg gegen den TSV 1860 Rosenheim. (Foto: Weitz)

Eine Woche vor dem Start der Fußball-Bayernliga Süd hat der SV Kirchanschöring beim Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim im Stadion an der Jahnstraße mit 1:0 gewonnen.


Die Rosenheimer waren zu Beginn überlegen, Josip Tomic blockte Kirchanschörings Yasin Gürcan links ab (9. Minute). Das erste Ausrufezeichen setzte dennoch der SVK in der 15. Minute: Manuel Omelanowsky wurde rechts bedient, passte in die Mitte zu Yunus Karayün, doch der konnte das Leder nicht am herauseilenden Torwart Mario Stockenreiter vorbeispitzeln.

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Rosenheim war im Gegenzug durch Korbinian Linner (25.) gefährlich, kurz darauf reagierte Kirchanschörings Torwart Christian Schlosser nach einem Eckball glänzend, als Matthias Heiß vom hinteren Fünfmeterraum einschießen wollte (26.). In der 32. Minute war es wieder Heiß, der mit einem Schuss halbhoch links Schlosser zu einer Glanzparade zwang.

Die Führung gelang dem SVK in der 34. Minute: Yunuy Karayün passte auf Manuel Omelanowsky und der schlenzte das Leder zum 0:1 rechts unten ein.

In Halbzeit zwei verhinderte der eingewechselte Lukas Hoyer im SVK-Kasten mehrmals den Ausgleich, zunächst klärte er einen Weitschuss von Philipp Maier (53.) und fischte gegen Valentin Hauswirth (75.) mit beiden Fäusten die Kugel aus dem Winkel. Danach wechselten die beiden Trainer fleißig durch. In der 83. war erneut Hoyer auf dem Posten, als er gegen Sascha Marinkovic klärte, der aus vollem Lauf vom linken Eck des Fünfmeterraums einnetzen wollte.

So blieb es beim 1:0 aus Sicht der Kirchanschöringer – eine gelungene Generalprobe vor dem Punktspielstart am Samstag (14 Uhr) gegen die DJK Vilzing aus Cham.

SVK-Trainer Patrick Mölzl sah bei seiner Elf dennoch in den ersten fünf bis zehn Minuten Probleme, um sich »an das Tempo« der Regionalliga-Fußballer »zu gewöhnen«. Seine Jungs hätten es dann aber »richtig gut gemacht«, aus dem Spiel in Halbzeit eins keine Chance zugelassen, vor der Führung zudem eine »gut herausgespielte Chance« gehabt. Mölzl fand, die erste Stunde war einfach »ziemlich gut«. Mit den Wechseln sei der Fluss etwas verloren gegangen, die Jungs die ins Spiel kamen, »haben ihre Sache dennoch sehr, sehr ordentlich gemacht«. Der Gegner sei eben »keine Laufkundschaft«, das stimme ihn »zuversichtlich« für den Liga-Auftakt. Rosenheims Trainer Tobias Strobl freute, dass seine Jungs »trotz der schwierigen Platzverhältnisse Fußball spielen wollten«. Sein Team habe »sehr viele gute Bälle in die Spitze« gespielt, das sei ein »großer Fortschritt« gegenüber den vergangenen Spielen gewesen. »Am Ende des Tages verlierst du 0:1 und weißt gar nicht warum.« mw