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Gelingt in dieser Saison der »nächste Schritt«?

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Er freut sich auf den Auftakt im IBU-Cup – und hofft auf die EM-Qualifikation: Dominic Schmuck. (Foto: DSV)

Im Vorjahr hatte er seine bislang beste Saison absolviert – in diesem Winter scheint für Biathlet Dominic Schmuck (SC Schleching) sogar noch eine Steigerung möglich. Der 24-Jährige vom Stützpunkt Ruhpolding zeigte sich bislang gut in Form, überzeugte bei der Deutschen Meisterschaft im Herbst (auf Skirollern) und bei internen Test-Wettkämpfen in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena. Nun gilt es, diese Leistungen in seinen ersten internationalen Einsätzen der neuen Saison zu bestätigen.


Schmuck gehört dem deutschen Aufgebot an, das bei den zwei IBU-Cups am Arber (14. bis 17. Januar und 20. bis 23. Januar) am Start ist. Dort hofft er auf gute Ergebnisse, denn die Leistungen dort sind das wichtigste Kriterium für die Nominierung zur Europameisterschaft. Diese findet vom 27. bis 31. Januar in Duszniki Zdroj (Polen) statt.

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Im Vorjahr hatte sich Schmuck erstmals für die kontinentalen Titelkämpfe qualifiziert und in Minsk (Belarus) insbesondere in der Verfolgung (11. nach Rang 17 im Sprint) gut mitgehalten. Damit hatte er seinen Aufwärtstrend im vergangenen Winter abermals dokumentiert. Gab's 2018/19 gerade mal zwei Rennen für ihn beim IBU-Cup in Lenzerheide (Schweiz), bestritt der Bundespolizist im Winter 2019/20 nach seinem Einstieg bei der dritten Saisonveranstaltung alle weiteren Cups und holte vier Top-15-Platzierungen. Insgesamt holte er 281 Punkte, was den 19. Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

»Ich habe gemerkt, dass ich Schritt für Schritt nach vorne machen kann«, stellte er daher fest. Das gab ihm auch noch mehr Selbstvertrauen. »Unser Sport ist mental sehr fordernd. Man muss auch Niederlagen verkraften können – die kann es gerade wegen des Schießens schnell mal geben. Aber ich habe auch in dieser Hinsicht wieder einen Schritt machen können. Das baut man mit der Erfahrung über die Jahre auf.«

Für diesen Winter sieht der Bundespolizist sein »Gesamtpaket« auf höherem Niveau als in der Vergangenheit. »Auch im Schießen ging es nach vorn, ich kann jetzt auch mal mehr riskieren und schneller schießen«, freut sich der 24-Jährige. Ebenso habe er sich im läuferischen Bereich verbessert.

Das hatte sich frühzeitig abgezeichnet. »Ich bin zum Glück gut durch den Sommer gekommen. Aber vor den Rennen weiß man nie, für was es reicht.« Die starke DM (2. im Einzellauf, Titelgewinn im Sprint) war erfreulich. Bei den Testrennen auf Schnee »lief es im Einzellauf noch nicht ganz rund«, erinnert er sich. Doch danach präsentierte sich Schmuck stark. »Das war wichtig für mich, das zu bestätigen, was ich bei der DM auf Skirollern gezeigt hatte.«

Nun freut er sich darüber, »dass die Rennen am Arber fix sind.« Man habe »bereits im Weltcup gesehen, dass die Hygienekonzepte greifen. Auch wir werden vor der Abfahrt noch einmal getestet, und dort sollen wir immer nur mit dem Zimmerpartner gemeinsam trainieren und unterwegs sein«, erläutert er die Vorsichtsmaßnahmen, die das Team getroffen hat. Schließlich gelte es, eine Corona-Infektion unbedingt zu vermeiden – ebenso, wie möglicherweise Kontaktperson zu sein und daher in Quarantäne zu müssen.

Zwischen Weihnachten und Silvester »konnten wir erst einmal etwas Luft ranlassen«, beschreibt Schmuck die etwas ruhigere Trainingsphase in dieser Zeit. Dabei konnten die Sportler »auch mal alleine was machen.« Anschließend standen zuletzt wieder kürzere, härtere Belastungen im Vordergrund.

Ab dem kommenden Donnerstag geht es dann mit den Wettkämpfen zur Sache. Die Strecken am Arber »sind im Winter mit die anspruchsvollsten, die es im IBU-Cup gibt«, weiß der 24-Jährige. Gerade im Einzellauf zum Auftakt, der auf der längeren Runde ausgetragen werde, sei ein heftiger Anstieg dabei. »Aber wir sind gut gerüstet«, zeigt sich Schmuck für sich und seine Teamkollegen zuversichtlich. Er wolle »erst einmal gute Ergebnisse am Arber holen, weil ja davon die EM-Teilnahme in Polen abhängt.« Sich eines der EM-Tickets zu sichern, sei erst einmal das Hauptziel. »Aber ich möchte dann möglichst auch dort überzeugen.« Es wäre der nächste Schritt – weitere sollen folgen ... who

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