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Gelingt den DJK-Basketballern ihr Meisterstück?

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DJK-Spieler Max Hoernes (links, hier im Duell mit dem Vilsbiburger Heusel) und sein Team wollen morgen die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost feiern. (Foto: Weitz)

Spannendes Saisonfinale in der Basketball-Bezirksliga Ost: Spitzenreiter DJK Traunstein erwartet morgen um 16 Uhr in der Hans-Dierl-Halle an der Rosenheimerstraße den TSV Bad Reichenhall. Nur bei einem Sieg können die Traunsteiner (13:4 Punkte) die Tabellenspitze gegenüber dem Zweitplatzierten TSV Grafing (12:5 Zähler) behaupten und damit den Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt machen.


Grafing hat die Punkte jedenfalls schon in der Tasche. Denn Gegner SV Seeon hat aus Personalgründen das letzte Saisonspiel bereits abgesagt. Damit kann der DK-Verfolger in Ruhe abwarten, ob die Traunsteiner dem Erwartungsdruck standhalten oder sich eine Niederlage gegen den Fünften leisten.

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Der letzte Spieltag schaut zudem etwas anderes aus als in den vergangenen Jahren. Denn da bildete jeweils das Stadtderby der Traunsteiner Teams TVT und DJK den Saisonhöhepunkt. Diesmal wurde das Derby bereits im Januar zugunsten der Truppe von Antonios Alexoudas entschieden. Der Tabellendritte TVT (12:5 Punkte) empfängt heute um 19 Uhr die Regionalliga-Reserve der Baskets Vilsbiburg. Von den in diesem Jahr enttäuschend schwach auftretenden Vilsbiburgern erwartet die DJK übrigens keine Schützenhilfe.

Denn mit einem Sieg der Vilsbiburger beim TVT wäre die DJK bereits vorzeitig Meister. Denn dann liegt der Spitzenreiter im direkten Vergleich mit Grafing vorne. Sollten alle drei Teams am Ende punktgleich sein, dann hätte Grafing in der Tabelle der direkten Vergleiche die Nase knapp vorne.

Bad Reichenhall war im Hinspiel ein schwerer Gegner

Im Hinspiel tat sich die Truppe um DJK-Kapitän Simon Scharf trotz Bestbesetzung über die gesamte Spielzeit beim TSV schwer. Die Bad Reichenhaller, die sich selber »Saltminers« nennen, sträubten sich gegen die Niederlage, die dann mit 62:64 auch äußerst knapp ausfiel. Das Gästeteam besteht aus zahlreichen jungen und athletischen Spielern, unter denen zwei körperlich herausragende Centerspieler sind, die den Traunsteinern Gröbner, Berger und Scharf keine leichten Körbe erlauben werden.

Zahlreiche flinke Flügelspieler sowie Johann Tiefenthaler als sicherer Aufbauspieler und Distanzschütze müssen von den Traunsteinern Mathias Magg, Mathias Kurzmeier, Norman Starflinger und Philipp Aigner bewacht werden. Bei Max Hoernes gilt es, die Foulbelastung in Grenzen zu halten, um auch im Angriff von ihm profitieren zu können.

DJK-Trainer Antonios Alexoudas kann jedenfalls auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Es fehlen allerdings vier Stammspieler, doch auch die Ersatzspieler brennen darauf, das Meisterstück perfekt zu machen. C.H.