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Gelingt dem SVK die nächste Überraschung?

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Kirchanschörings Trainer Patrick Mölzl (rechts) sah gegen Rosenheim mit Johannes Zottl zwar keine Tore, aber »ein gutes Spiel«. Das soll es auch in Heimstetten geben. (Foto: Butzhammer)

Am 26. September haben die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring bewiesen, dass sie einem Regionalliga-Absteiger sogar auswärts Paroli bieten können (1:1 beim aktuellen Tabellenführer VfR Garching), nun würde sich am morgigen Samstag um 15 Uhr im Gastspiel beim SV Heimstetten eine Wiederholung anbieten. Ein Remis beim Tabellensiebten wäre zweifellos ein Erfolg, im Hinspiel war den Schützlingen von Patrick Mölzl ein beachtliches 1:1 gelungen, das insofern groß gefeiert wurde, weil es den ersten Bayernliga-Punkt in der SVK-Historie bedeutete.


Mölzl ist sich darüber im Klaren, »dass es ein schweres Spiel wird«, zumal der SVH seine jüngste Aufgabe bei der SpVgg Hankofen-Hailing mit einem 4:0-Erfolg (Lukas Riglewski schnürte einen Dreierpack) bravourös gelöst hat. Hingegen gelang den »Anschöringern« in den jüngsten beiden Vorstellungen beim 1. FC Sonthofen (0:5) und gegen den Inn/Salzach-Kollegen TSV 1860 Rosenheim (0:0) kein Treffer.

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»Wir haben gegen Rosenheim ein gutes Spiel gemacht«

Heimstetten befindet sich nach zwei Siegen am Stück im Aufwind, das weiß auch Mölzl, »aber wir auch, denn wir haben gegen Rosenheim ein gutes Spiel gemacht«. Wichtig sei gewesen, dass beim SVK hinten endlich mal wieder die Null stand – ein Kunststück, das ansonsten nur noch am 29. August im Gastspiel bei der DJK Vilzing (1:0) gelungen war.

Laut Michael Wengler aus dem SVK-Medienteam kann Mölzl diesmal wieder auf Kapitän Albert Eder (Rotsperre abgelaufen) bauen, dagegen fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Bernd Eimannsberger, Alois Straßer, Christian Heinrich und Christian Jung. Doch auch so ist der Kader des SVK stark genug für Herausforderungen à la Heimstetten.

Auch die Gastgeber hatten während der Herbstrunde immer wieder mit Personalsorgen zu kämpfen – und stehen sicher etwas unter Wert da. Weil Cheftrainer Heiko Baumgärtner (früher als Spieler beim TSV Ampfing unter Vertrag) derzeit in den USA weilt, wird das SVH-Team auch gegen den SVK wieder von Borislav Vujanovic trainiert. »Wir werden in der Rückrunde – dann hoffentlich wieder mit allen Mann an Bord – definitiv alles versuchen, um noch mal vorne anzugreifen«, meldet sich Baumgärtner aus den Vereinigten Staaten zu Wort. In den drei verbleibenden Spielen bis zur Winterpause wolle man noch ordentlich punkten und den Abstand zur Spitze (derzeit sieben Zähler) nicht größer werden lassen.

Kirchanschöring hofft auf zahlreiche Fans

»Wir hoffen bei diesem letzten Bayernliga-Auswärtsspiel des Jahres im Großraum München noch einmal auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung«, wirbt Wengler um mitreisende Fans. Die Erinnerungen sind schließlich nicht die allerschlechtesten: »Heimstetten gehört ja zu Kirchheim und an jenem Ort haben wir im Mai die Landesliga-Meisterschaft perfekt gemacht.«

Der Fanclub um Simon Gaugler reist mit der Bahn an »und würde sich über weitere Mitfahrer freuen«, betont Wengler. Abfahrt ist am morgigen Samstag um 11.37 Uhr am Bahnhof in Kirchanschöring. Über Mühldorf geht’s dann bis Markt Schwaben, von dort weiter mit der Münchner S-Bahn nach Heimstetten. Vom Bahnhof sind es zu Fuß nur 15 Minuten zur top-modernen Sportanlage des ehemaligen Regionalligisten. Die Rückfahrt mit der S-Bahn nach Spielende erfolgt um 18.15 Uhr, die Ankunft in Kirchanschöring um 20.26 Uhr. cs

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