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Gela Dressler erneut Deutsche Meisterin

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Sie wiederholte ihren Vorjahressieg: Gela Dressler vom TuS Traunreut (Zweite von links) wurde bei der Deutschen Ü-30-Meisterschaft in Bochum erneut ungeschlagene Meisterin und sicherte sich überlegen die Goldmedaille. (Foto: Wittenzellner)

Jubel bei der Judoabteilung des TuS Traunreut: Gela Dressler sicherte sich bei den Deutschen Ü-30-Meisterschaften in Bochum erneut den Titel. Wie schon im Vorjahr konnte sie in der Klasse F III bis 78 kg den Titel erringen. Weitere Judoka – insbesondere vom SV Hirten – rundeten das gute Ergebnis regionaler Judoka ab.


Insgesamt waren 446 Teilnehmer aus 18 Landesverbänden bei den Offenen Deutschen Meisterschaften in der Bochumer Sporthalle am Start. In acht Altersklassen wurde auf vier Matten um die Medaillen in den verschiedenen Gewichtsklassen gekämpft. In der Landeswertung wurde Bayern hinter dem gastgebenden Verband Nordrhein-Westfalen Zweiter.

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Traunreuts Ausnahmejudoka Dressler musste im ersten Kampf gegen Anke Pritschow von der SG Medizin Bansin (Mecklenburg-Vorpommern) bis in die Verlängerung und konnte die Begegnung erst durch Kampfrichterentscheid für sich entscheiden. Im zweiten Duell setzte sich die Traunreuterin gegen Petra Kadri-Kesselheim vom JC Neuwied (Rheinland) mit einem Festhaltegriff vorzeitig durch. Auch in ihrem dritten Auftritt konnte sich die Sportlerin des TuS mit Osai-komi (Haltegriff) vorzeitig gegen Angelika Krüger vom VfB Hellerau-Klotzsche (Sachsen) durchsetzen. Mit diesen drei Siegen fügte Dressler ihrer langen Erfolgsliste einen weiteren Titel hinzu.

Ihr Vereinskollege Werner Schneider ging in der Altersklasse M IV in der Gewichtsklasse bis 66 kg an den Start. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf er gleich auf den Titelverteidiger. In einem harten Gefecht musste er sich Eyke Ehrenberg vom Wiedenbrücker TV (Nordrhein-Westfalen) erst kurz vor Schluss geschlagen geben. Ehrenberg marschierte anschließend fast spielerisch durch das Turnier und sicherte sich erneut den Titel.

In der Trostrunde musste Schneider gegen Andreas Olsson vom KS Lüneburg (Niedersachsen) auf die Matte. Nach einem missglückten Schenkelwurf übernahm Olsson die Aktion und der TuS-Judoka war geschlagen. Dies ist umso ärgerlicher, da ein Sieg gegen den Niedersachsen möglich gewesen wäre und im anschließenden »kleinen Finale« um Platz Drei ein schlagbarer Gegner gewartet hätte. Daher ärgerte sich Schneider, dem damit einen Tag vor seinem 49. Geburtstag eine Medaille versagt blieb. So stand für den »Judo-Familienvater« dennoch ein beachtlicher siebter Platz zu Buche.

Die Ergebnisse: F III: Bis 57 kg (5 Teilnehmer): 1. Monika Schneglberger (SV Hirten); bis 78 kg (4 TN): 1. Gela Dressler (TuS Traunreut); plus 78 kg (2 TN): 2. Sonja Hiermann (SV Hirten). – F IV: Bis 57 kg (4 TN): 2. Gabi Moog (SV Hirten).

M II: Bis 90 kg (8 TN): 1. Holger Hanbauer (SV Hirten). – M IV: Bis 66 kg (9 TN): 7. Werner Schneider (TuS Traunreut). – M VII: Bis 73 kg (6): 2. Wolfgang Löffler (TuS Bad Aibling). awi