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Gefährdetes Trio hofft auf Heimsiege

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Letzter Heimauftritt in der Kreisklasse? Das könnte sowohl für Alexander Deubzer (links) vom TSV Fridolfing als auch für Maxi Weber vom SV Laufen zutreffen. Denn: Deubzer und die Fridolfinger bestreiten nach dem Duell gegen den TSV Berchtesgaden die Aufstiegsrelegation. Weber und dem SVL hilft im Heimspiel gegen den SC Vachendorf nur ein Sieg, um vielleicht noch die Abstiegsrelegation zu erreichen – ansonsten gibt es den direkten Abstieg. (Foto: Wirth)

Wer steigt direkt ab, wer darf beziehungsweise muss in die Relegation? Dies sind die noch offenen Fragen vor dem letzten Spieltag der Saison 2015/16 in der Fußball-Kreisklasse IV. Denn vor der abschließenden Runde steht der TSV Tittmoning als Meister und Aufsteiger in die Kreisliga fest, der TSV Fridolfing hat Rang 2 und damit die Aufstiegsrelegation sicher und Schlusslicht DJK Otting (14./18 Punkte) ist bereits sicher abgestiegen. Während Meister Tittmoning bereits am Samstag (15 Uhr) beim ASV Piding zu Gast ist, finden alle weiteren Partien jeweils am Sonntag um 15 Uhr statt.


Zwischen dem ASV Grassau (11./23 Punkte), dem FC Bischofswiesen (12./21) und dem SV Laufen (13./19) geht es darum, wer sich auf Rang 11 rettet, auf Rang 12 in die Relegation geht oder als 13. absteigt.

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Die beste Ausgangsposition hat der ASV Grassau: Gelingt im Heimspiel gegen den BSC Surheim (7./38) ein Remis oder ein Sieg, sind die Grassauer auch in der nächsten Saison Kreisklassist. Denn der direkte Vergleich mit dem FCB (5:3/0:1) spräche bei Punktgleichheit für den ASV. Dieser möchte am liebsten mit einem Sieg alles selbst regeln – zumal Gast BSC Surheim zuletzt viermal in Serie verlor.

Bei einem Unentschieden könnte es heikel werden

Der FC Bischofswiesen hat den SV Kirchanschöring II (9./36) zu Gast. Gelänge gegen den SVK II ein Heimsieg, wäre man für den direkten Klassenerhalt auf Schützenhilfe aus Surheim angewiesen – hätte aber zumindest die Relegation sicher. Bei einem Remis könnte es für den FCB heikel werden: Dann könnte der SV Laufen mit einem Sieg über den SC Vachendorf nach Punkten gleichziehen – und damit in der Tabelle vorbeiziehen. Der FCB gewann gegen den SVL auf eigenem Platz mit 4:3, verlor aber in Laufen mit 1:2 – und ist somit nach der Auswärtstorregel hinter dem Konkurrenten. So zählt für Bischofswiesen gegen den SVK II nur ein Sieg – nach dem jüngsten 3:1-Erfolg bei der DJK Otting ist das Selbstvertrauen auch groß genug.

Auch der SV Laufen feierte zuletzt einen 3:1-Sieg auf fremdem Platz nämlich beim SV Kirchanschöring II. Nun gilt es für die Schützlinge von Hermann Lindner, an diese Leistung anzuknüpfen – denn nur mit einem Sieg über den SC Vachendorf (3./43) kann man die Chance wahren, doch noch den FCB zu überflügeln. Der SVL steht allerdings vor einer heiklen Aufgabe. Die Gäste holten zuletzt zehn Punkte aus vier Partien, darunter ein 3:1 gegen Vizemeister Fridolfing.

Die Fridolfinger (2./52) haben den TSV Berchtesgaden (5./39) zu Gast. Fridolfings Trainer Bernhard Zeif richtet erst einmal »herzliche Glückwünsche an meinen Freund und Trainerkollegen Harry Gruber. Hut ab und großen Respekt für die gezeigten Leistungen und die völlig verdiente Meisterschaft«, gratuliert er Gruber und dessen TSV Tittmoning.

Nun will Zeif mit seiner Mannschaft in Sachen Aufstieg nachziehen und per Relegation noch in die Kreisliga aufrücken. Der erste Gegner in der Relegation wird am Montag ausgelost und ist entweder die Nummer 12 oder 13 aus der Kreisliga II. Den Fridolfingern ist jedoch bewusst: »Falls dieses Spiel zu unseren Gunsten ausfällt, müsste jedoch noch ein zweites Spiel gewonnen werden, um dann ab der neuen Saison eine Etage höher spielen zu dürfen.«

Bei der 1:3-Niederlage zuletzt in Vachendorf fehlte der Fridolfinger Mannschaft um Sturmführer Christoph Zeif der nötige Biss, der in der Relegation nötig sein wird, um diese erfolgreich zu bestreiten. Für das Spiel gegen Berchtesgaden stellt sich daher die Frage, wie konzentriert die Heimelf diese Partie angeht.

Klar ist: Gast TSV Berchtesgaden um Trainer Richard Hartmann will sich mit einem positiven Ergebnis in die Sommerpause verabschieden. Zudem wollen sich die Gäste für die etwas unglückliche 2:3-Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Entspannt angehen kann der TSV Traunwalchen seine Partie gegen die DJK Otting: Der Gastgeber (10./31) hat sich bereits vor einigen Wochen vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Der Gast steht als Absteiger fest und hofft auf einen ordentlichen Abschied aus der Kreisklasse.

SC Inzell hofft auf guten Ausklang

Der SC Inzell (4./40) legte ja nach einer Niederlagenserie in der Vorrunde in der Rückrunde eine Siegesserie hin, die erst am vergangenen Wochenende mit einer knappen 2:3-Niederlage beim TSV Tittmoning endete. Doch auch hier zeigten die Inzeller eine gute Vorstellung, und mit einer solchen wollen sie sich auch am Sonntag von ihren Fans verabschieden. Zu Gast ist der SC Anger (6./39).

Im einzigen Spiel am Samstag trifft der bereits gesicherte ASV Piding (8./36) auf Meister TSV Tittmoning. Dennoch dürften beide Teams mit einigem Ehrgeiz an die Sache herangehen: Der ASV glänzte zuletzt mit einem 7:0-Erfolg in Surheim und will sich für das 0:4 im Hinspiel in Tittmoning schadlos halten. Der Gast dagegen will eine schier unglaubliche Erfolgsserie fortsetzen: Am 1. Spieltag (1:4 in Grassau) gab es die bislang einzige Saisonniederlage. Es folgten 18 Siege und 6 Remis in 24 Partien. who