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Gaßner/Öttl auf dem Podest

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Neue Beifahrerin, alter Erfolg: Für Hermann Gaßner (rechts) und Lena Öttl gab es bei der Jänner-Rallye den dritten Gesamtplatz und den Klassensieg. (Foto: Robert May)

Nach zweijähriger Abstinenz kehrte die legendäre Jänner-Rallye wieder in den österreichischen Motorsportkalender zurück. Den ersten Rallye-Höhepunkt der neuen Saison ließ sich auch der heimische Rallyepilot Hermann Gaßner aus Saaldorf-Surheim nicht entgehen und meldete seinen Mitsubishi Evo X zur Teilnahme an. Die Ansage aus dem Beifahrersitz kam zum ersten Mal von Lena Öttl aus Straß.


Dass die Verständigung auf Anhieb perfekt funktionierte, bewies das Ergebnis: Gesamtrang drei und Klassensieg. Hermann Gaßner: »Mit einem Podestplatz durfte ich hier nicht rechnen. Die Rallye war unglaublich schwierig, umso mehr freue ich mich über das Ergebnis.«

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Der Rallye-Klassiker bot auch in seiner 33. Auflage wieder 16 sehr selektive und höchst anspruchsvolle Wertungsprüfungen über 215 Kilometer durch das rallyebegeisterte Mühlviertel.

Die Streckenbedingungen waren extrem abwechslungsreich. Morgens vereiste Fahrbahnen, dann folgte der Wechsel auf Schnee, zwischendurch waren auch nasse, schmierige und stark verschmutzte Abschnitte vorzufinden. Da war eine optimale Reifenwahl sehr schwierig vorherzusagen und die extreme Aufmerksamkeit der Piloten gefordert.

Nach zwei äußerst turbulenten und anstrengenden Rallyetagen wurden bei sonnigen und milden Wetter die verbliebenen 41 Teams (von 58 gestarteten) mit viel Jubel und Beifall im Ziel vor der Messehalle in Freistadt begrüßt. Der Veranstalter freute sich über ca. 80 000 Zuschauer und ein Teilnehmerfeld mit acht R5-Boliden (Rallyefahrzeuge der neuesten Generation).

Bei der Siegerehrung gab's für Hermann Gaßner und Lena Öttl neben dem Lorbeerkranz und einem zweistöckigen Pokal noch eine weitere Auszeichnung für den Sieg in der Klasse 7.1. Hier waren 24 Fahrzeuge am Start. kartha