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»Ganz gut durchgekommen«

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In der Max-Aicher-Arena steht nun eine Sanierung der 400-Meter-Bahn und des Eishockeyfelds an. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Mit einem nationalen Wettkampf ist am Wochenende die »Eiszeit« in diesem Winter in der Inzeller Max-Aicher-Arena zu Ende gegangen. Die vergangene Saison stand ganz im Zeichen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. »Wir sind eigentlich ganz gut durchgekommen. Es hat keine einzige Infektion mit Covid-19 in unserem Bereich gegeben«, sagt Stadionchef Hubert Kreutz.


Ab November war auch die Arena im Lockdown. »Es ist alles vorgegeben gewesen und es ist von uns so geregelt worden«, erklärt Kreutz. Verzichten mussten die Inzeller in den vergangenen Monaten vor allem auf das ausländische Publikum, so haben im November hunderte Gäste aus den Niederlanden gefehlt. Zudem wurde ab November der Publikumslauf eingestellt, auch kamen nicht alle ausländischen Teams zum Training nach Inzell.

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Nachdem sich ab Dezember auch das Ende der Saison für die Eishockeymannschaft des DEC Inzell abgezeichnet hatte, wurde das Eishockeyfeld abgetaut. Die Deutschen Meisterschaften im Januar wurden von der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) abgesagt, alle anderen nationalen Wettkämpfe wurden unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts ausgetragen. Die Berufs- und Kadersportler durften an allen Rennen und Trainingsmaßnahmen teilnehmen. Nur für die ganz jungen Eisschnellläufer war der Sport auf der 400-Meter-Bahn verboten.

Sportlich ist die Saison für die Inzeller bestens gelaufen. So hatten sich Joel Dufter, Katja Franzen und Leia Behlau für die Europameisterschaft im niederländischen Heerenveen qualifiziert. Joel Dufter gewann dabei die Bronzemedaille im Sprint-Mehrkampf. Dufter, Franzen und die beiden Nachwuchs-Eisschnellläuferinnen Josephine Heimerl und Anna Ostlender lösten zudem ein Ticket für die beiden Weltcups und die Weltmeisterschaft, die ebenfalls in den Niederlanden über die Bühne gingen. Weiterentwickelt haben sich laut Hubert Kreutz die jüngeren Inzeller Sportler, denen es gelang, gleich mehrmals ihre persönlichen Bestzeiten zu verbessern.

Bis zum Sommereis ab dem 17. Juli stehen in der Max-Aicher-Arena nun Sanierungsmaßnahmen der 400-Meter-Bahn und des Eishockeyfelds bevor. Veranschlagt sind dafür 1,5 Millionen Euro.

SHu

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