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Gabi Daxenberger-Wieland zielte am besten

Es war eine Überraschung, hatte aber seinen Grund: Die neue Vorsitzende der Schützengesellschaft (SG) Gscheuerwand, Gabi Daxenberger-Wieland, legte die Siegerehrung des Königsschießens in die Hände ihres Vorgängers Martin Stocker. Der ehrte Daxenberger-Wieland zur Königin der Luftgewehrschützen. Ihre Vorstands-Stellvertreterin Sieglinde Stuffer errang die Königswürde mit der Luftpistole. Aus den Händen seines Bruders Christian konnte Florian Färbinger die Königskette der Jugend in der Familie halten.

Die alte Schützenkönigin ist auch die neue: Gabi Daxenberger-Wieland (links) sicherte sich heuer die Königskette beim Schießen mit dem Luftgewehr, nachdem ihr dies im Vorjahr mit der Luftpistole gelungen war. Als Luftpistolenkönigin trat Sieglinde Stuffer in ihre Fußstapfen. Die Königskette der Jugend blieb in der Familie Färbinger. Nach Christian im Vorjahr siegte nun Florian. (Foto: Flug)

Einige ahnten es bereits, andere staunten, als Gabi Daxenberger-Wieland nach der Begrüßung die Leitung gleich an ihren Vorgänger abgab. Zu oft hatte sich die neue Gscheuerwand-Vorsitzende in die Siegerlisten eingetragen. Beim Luftgewehrschießen gelang ihr der erste Platz mit einem 104,3-Teiler. Christian Stuffer und Ivo Oberauer besetzten die weiteren Plätze.

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Bei der Luftpistole folgte auf Königin Sieglinde Stuffer (619,2-Teiler) und Dimitri Scheufler wieder Daxenberger-Wieland. Bei der Jugend landete Anna Luisa Nieß hinter dem Jugendkönig auf Rang zwei. Gabi Daxenberger-Wieland sicherte sich auch die Festscheibe und lag damit vor Manfred Enzinger und Rudi Ager. Der junge König Florian Färbinger gewann in dieser Klasse den Wanderpokal.

Den Wanderpokal mit der Luftpistole sicherte sich Sieglinde Stuffer vor ihrem Ehemann Christian und Gabi Daxenberger-Wieland. Zum dritten Mal und damit dauerhaft eroberte Gabi Daxenberger-Wieland den Wanderpokal mit dem Luftgewehr. Irmgard Lamby und Franz Steiner wurden Zweite beziehungsweise Dritter.

Daxenberger-Wieland dankte nach der Siegerehrung Martin Stocker für seine 24-jährige »hervorragende Vereinsführung«. Stockers besonderes Merkmal sei seine ruhige und besonnene Art, betonte seine Nachfolgerin. Man habe sich stets auf ihn verlassen können. Mit besonderer Freude ehrte die Vorsitzende ihren Vorgänger für 50-jährige Mitgliedschaft im Bayerischen Sportschützenbund sowie im Deutschen Schützenbund.

Abschließend erkannte Gabi Daxenberger-Wieland noch einmal ausdrücklich die Verdienste ihrer Mitkönige Christian Färbinger und Irmgard Lamby aus der Vorsaison an. Sie dankte ihnen für die gestifteten Ehrenscheiben. Sie lobte darüber hinaus die Wanderpokalstifter Anton Fritschka, Martin Stocker und Rudi Ager und dankte den Auswertern des Königsschießens Tobias Drexl, Marc Rohleder und Christian Stuffer. lukk