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»Für mich ist es ein Highlight, hier arbeiten zu dürfen«

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Wiedersehen mit dem Ex-Verein: Der TSV 1860 Rosenheim kommt heute Abend mit seinem Co-Trainer Gerald Straßhofer (rechts) – hier im Gespräch mit Rosenheims Cheftrainer Thomas Kasparetti – zum Testspiel nach Traunstein. Der Traunreuter trainierte vor seinem Engagement in Rosenheim die Zweite Mannschaft des SBC. (Foto: Ziegler)

Vor über einem Jahr hat Gerald »Gerry« Straßhofer dem SB Chiemgau den Rücken gekehrt. Der ehemalige Trainer der Zweiten Traunsteiner Mannschaft wechselte damals zum Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim. Dort ist er nach wie vor Co-Trainer – und die Arbeit an der Seite des Chefcoachs Thomas Kasparetti macht dem Traunreuter sehr viel Spaß.


Jetzt kommt es am heutigen Donnerstagabend um 19.30 Uhr in Traunstein zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Die Landesliga-Fußballer des SB Chiemgau testen dann nämlich auf dem eigenen Kunstrasenplatz gegen die Rosenheimer Elf. Gerry Straßhofer, der auch die Trainer-A-Lizenz besitzt, spricht im Interview mit unserer Sportredaktion über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte und zeigt sich für die bevorstehende Frühjahrsrunde mit seiner neuen Mannschaft optimistisch.

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Der TSV 1860 Rosenheim kämpft aktuell ja noch um den Klassenerhalt. Das erste Punktspiel für die Rosenheimer, die zuletzt auch im Trainingslager in der Türkei weilten, steht am Samstag, 7. März, um 14 Uhr gegen den 1. FC Nürnberg II auf dem Plan.

Hallo Herr Straßhofer, Sie kehren heute Abend mit dem TSV 1860 Rosenheim an Ihre alte Wirkungsstätte zurück. Freuen Sie sich auf das Wiedersehen?

Natürlich freue ich mich darauf! Ich werde dabei ja sicherlich einige meiner alten Jungs wiedersehen. Bisher hatte ich auch gar keine Zeit, mir mal ein Traunsteiner Spiel anzuschauen. Es freut mich übrigens vor allem auch sehr, dass sich die Traunsteiner so schnell und so unkompliziert bereit erklärt haben, gegen uns zu spielen. Uns hat ja ein Testspiel-Gegner kurzfristig abgesagt.

Sie sind jetzt ein gutes Jahr in Rosenheim. Wie ist Ihre Arbeit als Co-Trainer dort angelaufen?

Es ist alles super hier! Für mich ist es ein Highlight, hier arbeiten zu dürfen. Der Verein ist top, die Mannschaft hervorragend und das Trainerteam hat mich sehr gut aufgenommen. Es gefällt mir also richtig gut und ich fühle mich hier wohl. Natürlich ist die Regionalliga zeitlich schon ein enormer Aufwand. Gott sei Dank trägt es meine Familie aber mit.

Es war also der richtige Schritt für Sie?

Ja, auf alle Fälle! Die Perpektive stimmt hier, mit der Kooperation zur SpVgg Unterhaching ermöglicht es mir auch Einblicke in den Profibereich zu erhalten. Das sind natürlich ganz andere Dimensionen.

Sie haben vorhin gesagt, dass sie bislang keine Zeit hatten, ein Traunsteiner Spiel live anzuschauen. Verfolgen Sie Ihren alten Verein zumindest noch ergebnismäßig?

Ja, das mache ich natürlich schon noch. Aber ansonsten bekomme ich relativ wenig mit.

Zurück zu Ihrer neuen Mannschaft. Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf der Winter-Vorbereitung?

Wir hatten einen großen Wechsel und haben neue Spieler aus Unterhaching und vom FC Bayern dazubekommen. Aber bislang ist alles sehr gut gelaufen. Vom Gefühl her haben wir jetzt ein gutes Team zusammen, das bereit ist, die Frühjahrsrunde anzugehen. Schade ist allerdings, dass sich mit Markus Sattelberger und Alin Goia zwei Spieler schwer verletzt haben. Das tut uns weh.

Ihre Mannschaft hat ja als Tabellenfünfzehnter überwintert und nimmt damit den ersten der beiden Abstiegsrelegationsplätze ein. Den wollen sie nach Möglichkeit jetzt so schnell wie möglich abgeben, oder?

Ja! Unser primäres Ziel lautet ganz klar: Wir wollen den direkten Klassenerhalt schaffen!

Sie besitzen ja auch die Trainer-A-Lizenz. Haben Sie denn Ambitionen irgendwann mal wieder als Cheftrainer zu arbeiten und dann eben auch höherklassig zu trainieren?

Momentan ist das für mich kein Thema. Ich fühle mich aktuell in meiner Rolle als Co-Trainer in Rosenheim sehr, sehr wohl und die Zusammenarbeit mit Thomas ist hervorragend.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Mannschaft für die Frühjahrsrunde in der Regionalliga Bayern viel Erfolg! Stephanie Brenninger

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