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Für mehr Sicherheit im Stadion

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Lorenz Plötz (von links), Koordinator der medizischen Abteilung beim SB Chiemgau, der stellvertretende Vereinsvorsitzende des SB Chiemgau, Prof. Dr. Rupert Ketterl, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, Roger Pawellek, der Vorsitzende des Jugendfördervereins, Rudi Wochinger und der Vereinsvorsitzende des SB Chiemgau, Wilhelm Schuhböck, präsentierten stolz den halbautomatischen Defibrillator, der ab sofort im Jakob-Schaumaier-Sportpark zu finden ist. (Foto: SBC)

Der SB Chiemgau Traunstein sorgt künftig für ganz viel Sicherheit! Der Verein ist sich nämlich seiner Verantwortung gegenüber den Spielern, Mitgliedern, Zuschauer und Gästen bewusst und hat daher im Jakob-Schaumaier-Sportpark einen halbautomatischen Defibrillator (AED) installiert. Die Anschaffung des AED wurde durch Spenden des Jugendfußballfördervereins und der Kreissparkasse Traunstein möglich.


»Damit kann im Notfall eine schnelle Hilfe für den Betroffenen garantiert werden«, betonte der stellvertretende Vorsitzende des SB Chiemgau, Prof. Dr. Rupert Ketterl, bei der Übergabe des Geräts. Im Falle eines akut auftretenden kardiologischen Problems wie eines Herzinfarkts oder eines Herzstillstands verbessere sich die Überlebenschance deutlich bei unverzüglich beginnender Behandlung, informierte der Experte weiter. »Hier zählt jede Minute.«

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In der Regel ist eine über den Notruf angeforderte ärztliche Hilfe erst nach 8 bis 15 Minuten vor Ort. Durch einen frühen Einsatz eines AED kann die kostbare Zeit bis zum Eintreffen des Notarzts sinnvoll überbrückt werden. In Studien wurde nachgewiesen, dass bei plötzliche auftretenden Herzstillstand ein Defibrillatoreinsatz innerhalb der ersten Minute mit einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 90 Prozent einhergeht. Der Einsatz innerhalb von drei Minuten ist noch mit einer Chance von 70 Prozent verbunden, das ernste Geschehen zu überleben.

Ein AED kann im Akutfall übrigens auch durch einen medizinischen Laien schnell und sicher angewandt werden, da eine gezielte Anweisung durch das Gerät selbst an den Anwender erfolgt und dieser somit auf die abgestimmten Behandlungsschritte hingewiesen wird. »Eine Einweisung in die Benutzung des AED wird in der Winterpause aber auch noch durch die medizinische Abteilung erfolgen«, informierte Prof. Dr. Rupert Ketterl noch. fb

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