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Für die Traunsteiner Ringer wird es ernst

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Nicht nach Wunsch lief es für ihn beim letzten Heimkampf: Eduard Tatarinov (links). An diesem Samstag will das Traunsteiner Nachwuchstalent mit einem Sieg aufwarten. (Foto: Wittenzellner)

»Gegen Westendorf muss ein Sieg her. Ansonsten wird es sehr schwer, die Liga zu halten« gibt Traunsteins Ringerchef Hartmut Hille die Devise für diesen Samstag um 19.30 Uhr in der Franz-Eyrich-Halle aus. Mit einem Sieg könnte sich der in dieser Saison arg gebeutelte TVT Luft im Abstiegskampf in der Bayernliga gegen den direkten Konkurrenten verschaffen.


Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, ergibt sich aus zweierlei Gründen: Traunsteins Mannschaftskader gleicht inzwischen mehr einem Lazarett als einer wettkampfbereiten Mannschaft. Fast ein halbes Team ist inzwischen angeschlagen oder verletzt. Wichtige Punktegaranten stehen nicht, nicht mehr oder noch nicht zur Verfügung. Daneben ist die Westendorfer Reserve je nach Entscheidung der Allgäuer mit Hilfe einiger Spitzenringer aus der II. Liga schnell in eine bayerische Spitzenmannschaft verwandelt. »Wenn Westendorf mit einer anderen Aufstellung kommt, als in den bisherigen Kämpfen und ihre Leute aus der ersten Mannschaft mitbringt, werden wir wohl das Nachsehen haben«, weiß auch Hille.

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So wird die Entscheidung über die rote Laterne zum Rückrundenende vielleicht schon auf der Waage fallen. »Wir werden auf alle Fälle versuchen, als Sieger aus dem Kampfabend hervorzugehen«, betont der Abteilungsleiter und hofft auf die Unterstützung des Traunsteiner Publikums.

Im Vorkampf in der Grenzlandliga empfängt der TVT die Nachwuchsringer des TSV Trostberg. Beide Teams haben in etwa die gleiche Stärke. Der TVT scheint in den mittleren Gewichtsklassen deutlich stärker, verfügt aber nicht über eine gesamte mannschaftliche Geschlossenheit und Leistungsdichte. Der Kampf beginnt um 18.15 Uhr. awi