weather-image
29°

Fünf Titel auf fünf Vereine verteilt

0.0
0.0
Bildtext einblenden
C-Juniorenspieler Florian Mayer vom SB Chiemgau Traunstein versucht in dieser Spielszene, die Bad Endorfer Verteidigung zu überwinden. (Foto: Weitz)

Bei den Hallen-Kreismeisterschaften Inn/Salzach, die heuer erstmals als reine Futsalbewerbe in Traunstein ausgetragen wurden, ist die Phalanx der bisher dominierenden Teams von Wacker Burghausen und 1860 Rosenheim durchbrochen worden. Die fünf Nachwuchs-Titel verteilten sich auf fünf Vereine.


Nach dem Sieg des FC Mühldorf bei den A-Junioren (wir berichteten), holten sich nun die SG Raubling/Großholzhausen/Nicklheim (B-Junioren), der SB Chiemgau Traunstein (C-Junioren), das DFI Bad Aibling (D-Junioren) und 1860 Rosenheim (E-Junioren) die Titel. Sie vertreten den Kreis Inn/Salzach bei den jeweiligen Oberbayerischen Meisterschaften – ebenso wie die A-Junioren von 1860 Rosenheim, die B-Junioren des SB Rosenheim, die C-Junioren vom TSV Bad Endorf, die D-Junioren von Wacker Burghausen und die E-Junioren von Wacker Burghausen, die bei den jeweiligen Kreis-Endturnieren auf den zweiten Plätzen landeten.

Anzeige

»Es waren größtenteils spannende Endturniere«, merkte Kreisjugendleiter Peter Switilek an, der Modus »Jeder gegen Jeden« habe sich bewährt: »In mehreren Turnieren war es bis zum letzten Spiel und dann teilweise bis zur letzten Minute spannend.« So bei den B-Junioren, bei denen der FC Mühldorf bis zum letzten Spiel auf den Kreismeistertitel hoffen durfte. Dann unterlag der FC jedoch dem SB Rosenheim mit 1:2 und so durfte die Spielgemeinschaft aus Raubling, Großholzhausen und Nicklheim über den Erfolg jubeln.

Die SG blieb als einzige Mannschaft im Bewerb ungeschlagen und behielt deshalb knapp die Oberhand. Die Sportbündler katapultierten sich durch diesen Erfolg noch auf den zweiten Rang, während für Mühldorf nur der dritte Platz blieb.

Ein hektisches Finalturnier gab es bei den C-Junioren, die Undiszipliniertheiten gipfelten sogar in einer Roten Karte für einen Spieler von Wacker Burghausen nach Beendigung einer Partie. Und es war durchaus enger, als es die Endtabelle aussagt: Der SB Chiemgau Traunstein holte sich mit fünf Siegen den Kreismeistertitel, vier Spiele davon endeten aber mit einem knappen 1:0 für den Nachwuchs aus der Großen Kreisstadt. Am Ende hatte der SBC aber die meisten Tore erzielt und am wenigsten kassiert und stand verdient ganz oben. In punkto Qualifikation zur »Oberbayerischen« behielt der TSV Bad Endorf gegen 1860 Rosenheim knapp mit 2:1 die Oberhand.

Höchste Spannung herrschte auch bei den D-Junioren, bei denen das DFI Bad Aibling im letzten Turnierspiel den erstmaligen Titelgewinn perfekt machte. Mit einem Punkt Vorsprung setzten sich die Kurstädter vor Wacker Burghausen durch, das zwar in den fünf Spielen 17 Tore erzielte, jedoch im Direktduell als Verlierer vom Feld ging.

Einmal waren die »großen Zwei« dann doch ganz oben zu finden: Bei den E-Junioren siegte 1860 Rosenheim vor Wacker Burghausen. Die Sechziger blieben ohne Niederlage, leisteten sich nur ein Unentschieden – ausgerechnet gegen den TSV Neubeuern, der sich seinen einzigen Zähler gegen den neuen Kreismeister ergatterte. Wacker profitierte davon, dass der SV Schloßberg sein letztes Turnierspiel gegen den SV Erlbach verlor – so waren die Wackerianer schon vor der letzten Partie für die »Oberbayerische« qualifiziert. tn