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Fridolfing wittert gegen Bischofswiesen seine Chance

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Für Dominik Oswald (links) und den TSV Fridolfing rückt die Tabellenführung in der Kreisklasse IV in greifbare Nähe. Marc Bruche will mit dem SV Kirchanschöring II den SC Vachendorf in der Tabelle überholen. (Foto: Butzhammer)

Der TSV Fridolfing tastet sich langsam an die Tabellenspitze in der Fußball-Kreisklasse IV heran. Nach dem 1:0-Derbysieg gegen den SV Kirchanschöring II ist der Zweitplatzierte (37 Punkte) bis auf 3 Zähler zu Spitzenreiter Tittmoning aufgerückt, der gegen Surheim nicht über ein 1:1 hinaus kam.


Den nächsten Schritt will Fridolfing am Samstag um 16 Uhr machen. Da empfängt die Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif das Tabellenschlusslicht FC Bischofswiesen (14. Platz/11). Einfach wird die Aufgabe jedoch nicht: Bischofswiesen ist die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde, hat seine drei Siege nach der Pause geholt – allerdings in neun Auswärtsspielen noch keinen einzigen Punkt.

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Die Fridolfinger sind also gewarnt und wollen sich nicht von der Tabellensituation »blenden lassen«, wie Bernhard Zeif betont. Der TSV-Trainer bleibt aber auch beim Blick auf die eigene Tabellensituation zurückhaltend: »Für den Fall, dass Tittmoning in den nächsten Wochen nochmals patzt, wollen wir natürlich weiter heranrücken«, erklärt er. »Aber am Ziel, eine stabile Saison ohne Abstiegssorgen zu spielen, hat sich noch nichts geändert.«

Tabellenführer Tittmoning steht am Sonntag um 14 Uhr in Laufen ebenfalls vor einer schweren Aufgabe: Die Gastgeber (12./15) belegen den Abstiegs-Relegationsplatz und wollen noch den Sprung auf einen sicheren Rang schaffen – momentan trennen den SV Laufen nur zwei Zähler vom ASV Grassau auf Platz 11. Laufen musste sich am Wochenende dem SC Inzell mit 0:1 geschlagen geben und braucht nun wieder Punkte, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.

Grassau ist die schlechteste Heimmannschaft der Liga

Der ASV Grassau will nämlich ebenfalls punkten. Am Samstag um 15 Uhr empfängt die Mannschaft den direkten Konkurrenten TSV Traunwalchen (10./21). Damit eine Rehabilitation von der 0:1-Niederlage gegen Bischofswiesen gelingt, muss der ASV aber deutlich zulegen: Grassau ist das schlechteste Heimteam der Liga. Auf eigenem Rasen holte die Mannschaft gerade mal 8 Punkte, je zwei Siegen und Unentschieden stehen vier Niederlagen gegenüber.

Ein »weiterer Schritt Richtung Klassenerhalt« soll auch Traunwalchen laut Abteilungsleiter Johannes Gallinger gelingen. »Wir sind richtig heiß auf das Spiel.« Die Mannschaft sei zwar »gut drauf«, ein paar Punkte mehr sollen es aber schon noch werden: »Wir sind zufrieden, aber noch nicht über dem Soll.«

Am Tabellenende kämpft auch die DJK Otting (13./13) noch um den Klassenverbleib. Nach der 0:1-Niederlage gegen Vachendorf beträgt der Abstand auf einen sicheren Platz zwar 4 Punkte, Otting hat aber auch erst 16 Saisonspiele absolviert und damit zwei weniger als die direkte Konkurrenz – in den drei Partien der Rückrunde gab es jedoch ausschließlich Niederlagen. Am Samstag muss die Mannschaft um 15 Uhr beim TSV Berchtesgaden (5./27) antreten, der zuletzt den SC Anger mit 2:1 besieg hat – die erste Heimniederlage der Saison für den SC.

Anger (30) belegt zwar weiterhin den 3. Platz, hat aber bereits 7 Punkte Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsrang. Beim BSC Surheim (4./29) will die Mannschaft mit der erfolgreichsten Offensive der Liga – 47 Tore, Angers Stefan Plößl führt mit 19 Treffern die Torschützenliste an – dafür sorgen, dass der Anschluss an die vorderen Plätze noch nicht ganz abreißt, und zugleich einen Verfolger auf Abstand halten.

Zwei Spiele zwischen Tabellennachbarn

In den zwei übrigen Partien treffen ebenfalls Tabellennachbarn aufeinander: Der SC Inzell (9./22) ist am Samstag um 15 Uhr beim ASV Piding (8./23) zu Gast und will den Platz in der Rangliste mit den Gastgebern tauschen. Nach dem 1:0-Sieg gegen den SV Laufen hat der SC zwar den Abstand zur Gefahrenzone vergrößert, in Sicherheit ist Inzell deswegen aber noch nicht.

Die letzte Partie des 19. Spieltags wird am Sonntag um 15 Uhr beim SC Vachendorf (6./27) angepfiffen, wenn der SV Kirchanschöring II (7./24) zu Gast ist. Während die Gäste das drittbeste Team der Hinrunde waren, ist dem SVK in den drei Spielen der Rückrunde noch kein Sieg (zwei Unentschieden, eine Niederlage) geglückt. Nach der Derby-Niederlage gegen Fridolfing will Vachendorf die drei Punkte nicht kampflos hergeben. jom